Bundestagswahl 2013 Adenauer wählen Guido Nisius

ADENAU · Der neue Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau heißt seit gestern Abend Guido Nisius (CDU). Der 46-jährige Diplom-Verwaltungswirt (FH) wurde mit 86,0 Prozent der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 72,2 Prozent. Nisius hatte keinen Gegenkandidaten.

 Guido Nisius (46) übernimmt den Chefsessel im Rathaus der VG Adenau.

Guido Nisius (46) übernimmt den Chefsessel im Rathaus der VG Adenau.

Foto: privat

Er tritt die Nachfolge von Hermann-Joses Romes (CDU) an, der das Amt seit Februar 1998 innehatte und aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stand. Nisius wohnt in Wiesemscheid und ist seit 1986 bei der Kreisverwaltung Ahrweiler tätig. Dort leitet er zurzeit noch die Abteilung für Finanzen sowie den Eigenbetrieb Schul- und Gebäudemanagement.

In einer ersten Stellungnahme sagte Nisius gestern Abend dem General-Anzeiger: "Heute Abend bin ich erst einmal überglücklich, dass ich nach einem sehr anstrengenden Wahlkampf nun endlich die Ziellinie überschritten habe.

Immerhin bin ich in den vergangenen acht Wochen in 27 der 37 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Adenau von Haustür zu Haustür gegangen und habe mich und meine Ziele darüber hinaus an insgesamt 15 Infoabenden präsentiert."

Und weiter: "Für mich hatte ich die Messlatte auf 70 Prozent gelegt. Dass ich so viel mehr Zustimmung erfahren habe, macht die Sache umso schöner. Jetzt muss ich das Ganze erst einmal verdauen. Und dann freue ich mich auf die bevorstehende neue Aufgabe."

Zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich auch Michael Korden als Chef des CDU-Gemeindeverbandes: "Wir freuen uns mit unserem Kandidaten Guido Nisius über das tolle Wahlergebnis. Seine bodenständige Art auf Menschen zuzugehen, ist bei seiner Bewerbungstour durch die Gemeinden und die zahlreichen Bürgergespräche offensichtlich gut angekommen.

Wir sind sicher, dass Guido Nisius nahtlos an die gute Arbeit von Hermann-Josef Romes wird anknüpfen können, es dabei aber auch verstehen wird, eigene neue Akzente zu setzen. Für seine zukünftige Arbeit kann er auf die volle Unterstützung der CDU zählen."