Aus der Region

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Notizen

Am 1. Januar hat die Stadt Bonn im Haushalt ein Defizit von 3,5 Millionen Mark.

Der Bericht des Arbeitsamtes Bonn ist wenig erbaulich. Im Stadt- und Landkreis gibt es 9000 Arbeitslose.

Im Sommersemester sind an der Bonner Universität mehr als 7000 Studenten eingeschrieben.

Am 27. Juli wird der Wassersportverein "Blau-Weiß" Bonn-Rheindorf gegründet.

In Bonn leben am 1. September 91 129 Menschen.

Der Bonner Ruder-Verein 1882 (BRV) weiht am 18. Oktober den Neubau seines Bootshauses am Wilhelm-Spiritus-Ufer ein. Mit Erweiterungen von 1934 und 1974 dient es heute nicht nur dem BRV, sondern auch befreundeten Schülerruder-Clubs als Unterkunft.

Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten enthüllt am 1. November auf dem jüdischen Friedhof an der Römerstraße in Bonn ein Ehrenmal für die im Weltkrieg gefallenen Soldaten.

Durch Verordnung des Regierungspräsidenten wird für Bonn die Gemeindegetränkesteuer im Sinne der Notverordnung des Reichspräsidenten zwangsweise eingesetzt. Die Stadtverordneten-Versammlung hatte diese Notverordnungssteuer im Oktober abgelehnt.

Bei einer Schlägerei zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten stirbt am 7. Dezember in Bonn der 22jährige SA-Mann Klaus Clemens. Sein angeblicher Mörder, der Beueler Jupp Messinger, wird nach 1933 in der Haft zu Tode gefoltert.

Weil sich in jüngster Zeit blutige Zusammenstöße zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten häufen, erläßt der Kölner Regierungspräsident ein Demonstrationsverbot für die Kreise Bonn-Stadt, Bonn-Land, Sieg, Rheinbach, Euskirchen und Bergheim.