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Diskussion um Schwimmbäder: 2071 Unterschriften für das Kurfürstenbad

Diskussion um Schwimmbäder : 2071 Unterschriften für das Kurfürstenbad

Die Initiative „Kurfürstenbad bleibt“ für den Erhalt des Bad Godesberger Hallenbads möchte ihre Unterschriften-Aktion ausweiten. Bis zum 10. November sollen 10.000 Unterschriften gesammelt werden.

Rund 50 Mitstreiter der Initiative „Kurfürstenbad bleibt“ sammelten am Samstag in Mehlem und Lannesdorf, Friesdorf, Plittersdorf, Rüngsdorf und auf dem Heiderhof sowie in der Bad Godesberger Innenstadt Unterschriften für den Erhalt des Kurfürstenbades. Bei einer ersten öffentlichen Auszählung am Samstagabend im Café San Marco durfte sich die Initiative über insgesamt 2071 Unterschriften freuen. „Damit haben wir unser erstes Ziel erreicht“, konstatierte Axel Bergfeld, der gemeinsam mit Wolfram Kuster und Elisabeth Schliebitz das Bürgerbegehren auf den Weg gebracht hat. Bis zum 10. November will die Initiative die knapp 10.000 Unterschriften zusammenbringen, die notwendig sind, damit der Rat der Stadt Bonn das Thema in diesem Jahr noch einmal auf seine Tagesordnung setzt.

„Wir wollen schnell Klarheit für eine Zukunft Bad Godesbergs mit einem Kurfürstenbad“, so Bergfeld. „Von großer Begeisterung, großer Motivation und vielversprechenden Rückmeldungen“, berichtete Wolf Kuster. „Mit ihrem Votum haben sehr viele Godesberger auch ihren Frust über die allgemeine Entwicklung des Stadtbezirks kundgetan“, so Kuster. Für das kommende Wochenende ist eine Ausweitung der Unterschriftensammlung auf das gesamte Stadtgebiet geplant. Die Initiatoren zeigten sich optimistisch, ihr Ziel in kurzer Zeit zu erreichen.

Derweil erteilte am Samstag der Vorsitzende des Vereins Bad Godesberg Stadtmarketing, Jürgen Bruder, einer kurzfristig einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung, die von den Initiatoren der Bürgerinitiative gefordert worden war, eine Absage. Auf eine entsprechende Abfrage aller Mitglieder hatten gerade einmal acht Mitglieder geantwortet, davon sprachen sich lediglich drei für eine außerordentliche Mitgliederversammlung aus, so Bruder. „Damit ist das Votum eindeutig und der Vorstand sieht diesbezüglich keinen Handlungsbedarf“, teilte Bruder mit.