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Bis Ende des Jahres: Arbeiten am Bahnhof in Bad Godesberg verzögern sich erneut

Bis Ende des Jahres : Arbeiten am Bahnhof in Bad Godesberg verzögern sich erneut

Die Sanierung des Bad Godesberger Bahnhofs ist nach wie vor noch nicht abgeschlossen. Ende 2020 sollen die Arbeiten fertig sein. Gleiches gilt auch für die Rampe am Von-Groote-Platz.

Es könnte alles so schön sein. Der Ria-Maternus-Platz ist fertig, nach mehr als 30 Jahren sprudelt der Springbrunnen wieder. Die Sanierung des Bad Godesberger Bahnhofs allerdings ist nach wie vor noch nicht abgeschlossen. Für viele Bad Godesberger ein Ärgernis. Zumal, so die Kritik, nicht erkennbar sei, dass die restlichen Arbeiten in Angriff genommen würden.

Zur Erinnerung: Vor gut fünf Jahren starteten die Arbeiten, ursprünglich sollte das Gebäude samt Zugängen Ende 2016 in neuem Glanz erstrahlen. Doch statt einer Fertigstellung folgten diverse Anpassungen des Zeitplans. Letzter Termin: Frühjahr 2020. Doch auch dieser ist nicht zu halten. Bis Ende des Jahres, so eine Bahnsprecherin, sollen alle Arbeiten beendet sein.

Dazu gehört die Tür im Empfangsgebäude, die durch eine Automatiktür ersetzt wird. Darüber hinaus stehen Fliesenarbeiten sowohl in der Personenunterführung, als auch im Empfangsgebäude an. Außerdem, so führt die Sprecherin aus, soll es vom Hauptgebäude bis in die Personenunterführung einen beleuchteten Handlauf geben, der noch installiert werden muss. Und schließlich erhalten die beiden Bahnsteige an ihrem Ende zur Sicherung der Fahrgäste noch Abschlussgeländer.

Gerade auf den Bahnsteigen, so beschreibt ein GA-Leser, sollte sich zügig etwas tun – vor allem mit Blick auf die Aufräumarbeiten. „Sowohl am südlichen wie am nördlichen Ende beider Bahnsteige befinden sich seit Langem unschöne Ansammlungen von restlichem Baumaterial, das nicht weggeräumt wird und keinen guten Eindruck hinterlässt“, ärgert er sich. Und das, obwohl in Bad Godesberg sowohl ein ICE- und ein IC-Zugpaar wende. „Weiterhin sind die Stationsschilder an den Gleisen nach wie vor uneinheitlich und stammen aus drei verschiedenen Generationen.“

Doch das ist noch nicht alles: Auch am hinteren Bahnhofseingang, am Von-Groote-Platz, herrsche Stillstand, kritisiert der Leser. Wie berichtet, soll der Platz barrierefrei gestaltet werden, und zwar mit einer Rampe. Diese sollte – ebenfalls nach einigen Nachjustierungen im Zeitplan – Ende April fertiggestellt werden. Dann allerdings musste gemeinsam mit der Stadt umgeplant werden, da für die Maßnahme weniger Bäume gefällt werden mussten, als gedacht. Fertigstellung im dritten Quartal, hieß es.

„Die Arbeiten am Von-Groote-Platz werden im August wieder aufgenommen“, teilte die Sprecherin nun auf GA-Anfrage mit. Die Fertigstellung des barrierefreien Zugangs samt Rampe sei „weiterhin in 2020 geplant“.