Überschwemmungsgebiet des Godesberger Baches Bezirksregierung Köln legt neue Fläche fest

BONN · Die Bezirksregierung Köln hat das Überschwemmungsgebiet des Godesberger Baches im Bereich der Stadt Bonn neu festgelegt. Die Verordnung gilt 40 Jahre. Das gab die Behörde am Dienstag bekannt.

 Entlang des Godesberger Baches wurden die Überschwemmungsgebiete festgelegt

Entlang des Godesberger Baches wurden die Überschwemmungsgebiete festgelegt

Foto: Bezirksregierung Köln

Die ausgewiesenen Gebiete dienen dem Erhalt natürlicher Rückhalte- und Überflutungsflächen und werden bei einem 100-jährigen Hochwasser zur Entlastung beansprucht und überschwemmt.

Die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete hat zur Folge, dass in diesen Bereichen zum Beispiel keine Baum- und Strauchpflanzungen angelegt werden dürfen. Grünland kann dort nicht in Ackerland umgewandelt werden und es dürfen keine Gegenstände gelagert werden, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt werden können. Neue Baugebiete können ebenfalls nicht ausgewiesen werden. Einzelheiten regelt hierzu der § 78 Abs.1 des Wasserhaushaltgesetzes (WHG).

Das Überschwemmungsgebiet des Godesberger Baches betrifft beide Seiten des Gewässers - von der Mündung in den Rhein vom Gewässerkilometer (km) 0+000 bis etwa zum km 3+400 - im Bereich der Stadt Bonn.

Im abgelaufenen Verfahren wurden die Pläne öffentlich ausgelegt und Träger öffentlichen Rechts, wie zum Beispiel Behörden, Wasserverbände oder der Landschaftsverband Rheinland wurden beteiligt. Stellungnahmen und Einwendungen aus diesem Verfahren wurden berücksichtigt und in die Planung aufgenommen.

Die neue Verordnung und die Karten des Überschwemmungsgebietes können in den betreffenden Gemeinden und Städten, den zuständigen Kreisen sowie bei der Bezirksregierung Köln während der Dienstzeiten eingesehen werden. Auch im Internetauftritt der Bezirksregierung Köln können die ermittelten Überschwemmungsgebiete aufgerufen werden.

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