Feuerwehr im Einsatz Frau bei Wohnungsbrand in Bonn-Mehlem schwer verletzt

Update | Bad Godesberg · In einer Wohnung in Bonn-Mehlem ist in der Nacht zu Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung. Von den beiden Katzen in der Wohnung konnte nur eine gerettet werden.

 In einem Mehrfamilienhaus in Bonn-Mehlem hat es gebrannt.

In einem Mehrfamilienhaus in Bonn-Mehlem hat es gebrannt.

Foto: Ulrich Felsmann

Sonne und blauer Himmel können am Dienstag nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in dem Wohnblock Stunden zuvor dramatisch zugegangen sein muss. Jede Menge zersprungenes Fensterglas und ein beißender Geruch sind neben offen stehenden Fenstern ein Indiz für den Brand in der Wohnung am Nippenkreuz.

Gegen 4.30 Uhr war die Bonner Feuerwehr alarmiert worden. „Das Feuer hatte sich in der Dachgeschosswohnung bis zum Eintreffen der Feuerwehr schon ausgebreitet, sodass diese im Vollbrand stand und aus Fenstern auf allen Gebäudeseiten dichter Rauch drang“, beschreibt die Feuerwehr in ihrer Pressemitteilung die Situation. Die 60 Jahre alte Bewohnerin hatte sich trotz einer Rauchgasvergiftung noch eigenständig ins Freie retten können. Sie wurde vom Rettungsdienst gesichtet und in ein Krankenhaus transportiert; und gilt damit als schwer verletzt.

 In der Eckwohnung im zweiten Stock brach das Feuer aus. Alle Fensterscheiben sind zerstört.

In der Eckwohnung im zweiten Stock brach das Feuer aus. Alle Fensterscheiben sind zerstört.

Foto: Silke Elbern

Feuerbekämpfung von Innen und von Außen

Die Feuerwehr setzte mehrere Trupps im Außen- und Innenangriff ein, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Gleichzeitig wurde der heiße Brandrauch mit einem Hochleistungslüfter aus der Wohnung herausgedrückt. Aufgrund massiver Brandschäden sei die Wohnung unbewohnbar. Von einer „Grundsanierung“ spricht Vebowag-Vorstand Michael Kleine-Hartlage. „Wir müssen mal schauen, wo wir die Bewohnerin unterbringen können“, sagte der Chef der städtischen Wohnungsbaugesellschaft.

Erstmal sei er aber froh, dass es „keinen größeren menschlischen Schaden“ gegeben habe. Allerdings einen tierischen. Von den zwei Katzen der 60-Jährigen wurde nämlich eine bei den Nachlöscharbeiten tot in der Wohnung entdeckt. Die andere sei während des Einsatzes lebend gefunden worden. Zur Bandursache wartete Kleine-Hartlage am Dienstagnachmittag noch auf Ergebnisse der Ermittler.

Alle Einheiten der Berufsfeuerwehr im Einsatz

Im Einsatz waren Einheiten der Feuerwachen 1, 2 und 3 sowie von den Löscheinheiten Mehlem und Lannesdorf der Freiwilligen Feuerwehr. Die verwaisten Feuerwachen wurden während des Einsatzes von den Löscheinheiten Buschdorf, Holtorf und Holzlar der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.

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