Selbsthilfegruppe „Kopf-Hals-Mund-Krebs“ „Plötzlich konnte ich nicht mehr schlucken“

Bad Godesberg · Die Krebsdiagnose stellte Lutz Mahnkes Leben auf den Kopf. Seit der Operation muss er mit zahlreichen Einschränkungen leben. Rat und Unterstützung findet er in der Selbsthilfegruppe „Kopf-Hals-Mund-Krebs“.

Die Krebsdiagnose stellte Lutz Mahnkes Leben auf den Kopf.

Die Krebsdiagnose stellte Lutz Mahnkes Leben auf den Kopf.

Foto: Axel Vogel

Das Datum der Operation, die ihn die halbe Zunge gekostet hat, kennt Lutz Mahnke noch ganz genau. „Der Eingriff war am 5. Dezember 2017“, sagt der 75-Jährige. Da hatte ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt kurz zuvor zufällig Krebs bei ihm entdeckt. „Danach war nichts mehr wie vorher“, erklärt Mahnke. Er war ein viel beschäftigter, bekannter Medienberater. Über Jahrzehnte war er beruflich weltweit unterwegs. „Und urplötzlich konnte ich nicht mehr schlucken. Seither muss ich künstlich ernährt werden“, berichtet Mahnke. So habe sich sein Radius extrem verkleinert. Mahnke ist Mitglied der Selbsthilfegruppe „Kopf-Hals-Mund-Krebs“ in Bonn und Region. Unter dem Krankheitsbegriff sind bösartige Tumoren in der Mundhöhle, von Lippen, Zunge, Gaumen, Speicheldrüse, Kehlkopf, Nase und Schilddrüse zusammengefasst.