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Berlin-Präsenz stärken: Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller: Teilumzug an die Spree geplant

Berlin-Präsenz stärken : Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller: Teilumzug an die Spree geplant

Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) will Teile seines Sitzes nach Berlin verlagern.

Wie ein Sprecher mitteilte, hätten der Vorstand und die Geschäftsführung des BAH auf der Klausur-Tagung in Bonn einstimmig den Beschluss gefasst, die Bereiche Politik und Kommunikation unter Leitung des stellvertretenden Hauptgeschäftsführers Hermann Kortland bis Ende 2016 nach Berlin zu verlegen. Um wie viele Stellen es genau geht, war am Donnerstag nicht zu erfahren.

Zielsetzung sei dabei, die verbandspolitischen Interessen des BAH und seiner Mitgliedsunternehmen künftig gegenüber Politik, Behörden und Institutionen am Regierungssitz und gegenüber den Hauptstadt-Medien noch wirksamer vertreten und die Position als deren Ansprechpartner weiter stärken zu können. Hauptsitz des Verbandes bleibe Bonn.

Am Rhein seien unter der Führung von Hauptgeschäftsführer Martin Weiser weiterhin der von Elmar Kroth geleitete Geschäftsbereich Wissenschaft sowie die Bereiche Recht, Internationales und Verwaltung angesiedelt. Ferner blieben die Service- und Dienstleistungseinrichtungen des BAH in Bonn.

Zu den Umzugsplänen sagte BAH-Vorstandschef Jörg Wieczorek: "Es ist Vorstand und Geschäftsführung ein wichtiges Anliegen, die Bedeutung und den Stellenwert von Arzneimitteln gegenüber Politik und Gesellschaft künftig noch stärker in der Hauptstadt zu vertreten.

Die Rolle des BAH als starkes Bindeglied zwischen den Interessengruppen im gesundheitspolitischen Sektor am Regierungssitz soll mit dieser Maßnahme weiter ausgebaut werden."

Mitgliederstärkster Verband der Arzneimittelindustrie

Der BAH ist mit mehr als 450 Mitgliedern der mitgliederstärkste Verband der Arzneimittelindustrie in Deutschland. Zu seinen Mitgliedern zählen in erster Linie Arzneimittel-Hersteller, aber auch Apotheker, Rechtsanwälte, Verlage, Agenturen sowie Markt- und Meinungsforschungsinstitute im Gesundheitsbereich.