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Klassentreffen der Burgschule: "Das sind hier alles Jodesberger Junge"

Klassentreffen der Burgschule : "Das sind hier alles Jodesberger Junge"

65 Jahre nach ihrem Schulabschluss an der Burgschule traf sich jetzt der harte Kern von 14 Herren im Alter von ungefähr 80 Jahren in der Gaststätte Kommende in Muffendorf, um Erinnerungen auszutauschen . Dabei handelte es sich um Schüler der Jahrgänge 1934/35, die 1950 nach der achten Klasse ihren Volksschulabschluss gemacht haben.

"Das sind hier alles Jodesberger Junge", berichtete der ehemalige Friseurmeister Wilhelm Düren. Bunt gemischt aus allen Berufen, allerdings mit einem Schwerpunkt, was das Handwerk anging. Und mit zwei ehemaligen Godesberger Karnevalsprinzen, die auch noch beide Peter heißen: Peter (I.) Scheben und Peter (II.) Bläser, auch ehemaliger Bezirksvorsteher von Bad Godesberg (1971 bis 1979).

Zusammen mit seinem alten Klassenkameraden Philipp Schuch organisiert Wilhelm Düren seit vielen Jahren das jährlich stattfindende Klassentreffen. "In den letzten zwölf Jahren haben wir das regelmäßig gemacht", erzählte Schuch, "das erste Mal haben wir uns 1960 zum Klassentreffen getroffen, danach nur noch unregelmäßig." Von den einst 50 Schülern der Jungenklasse sind mittlerweile etwa 20 verstorben, schätzte Schuch. Ein Grund mehr, mit denen, die noch da sind, ein bisschen die Pennälerzeit Revue passieren zu lassen. "In unserem Alter muss man das schon machen, sonst ist irgendwann keiner mehr da", meinte Schuch mit einem Lächeln im Gesicht.

Und die Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit? "Wir haben fast nur gute Erinnerungen daran", bekannte Düren, "das war schon spitze." Ein kleiner Wermutstropfen fiel allerdings auf das letzte Schuljahr, wo der damalige Rektor mit dem Namen Lessenich die Klasse auch als Klassenlehrer übernommen hatte. "Das war nicht ganz so toll", betonten beide Organisatoren unisono. Bei Kölsch und Pils erzählten die alten Herren sich im Anschluss noch so manches Anekdötchen aus ihrer Schulzeit im Godesberger Knolleveedel. wem