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Schwarzlichttheater: Der Kleine Prinz im Konrad-Adenauer-Gymnasium Pennenfeld

Schwarzlichttheater : Der Kleine Prinz im Konrad-Adenauer-Gymnasium Pennenfeld

Schüler des KAG in Pennenfeld haben sich für ihre Inszenierung des bekannten Stoffs von Antoine de Saint-Exupérys etwas besonderes einfallen lassen. Sie experimentieren mit Schwarzlicht. Weitere Aufführungen an diesem Mittwoch.

„Das war schon alles unglaublich aufwendig“, konstatierte Julia Rixius, Lehrerin für Kunst und Biologie am Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG). Gemeinsam mit zwölf Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen hat sie seit Schuljahresbeginn im vergangenen Sommer auf diesen Bühnenauftritt hingearbeitet. Das Ergebnis des Schwarzlichttheaters wurde am Dienstag in der Aula des KAG präsentiert, wo sich zahlreiche Schüler verschiedener Bad Godesberger Grundschulen zur Premiere eingefunden hatten. „Aufwendig“ deshalb, „weil wir für die Aufführung alles zum Leuchten bringen müssen. Außerdem benötigen wir besondere Stoffe, die zum Leuchten gebracht werden können“, so Rixius.

Beim Schwarzlichttheater wird in einem völlig verdunkelten Raum mit schwarzem Hintergrund agiert. Als einzige Lichtquelle dienen Schwarzlichtlampen, die ausschließlich weiße oder neonfarbene Gegenstände oder Kleidungsstücke zum Leuchten bringen und somit für die Zuschauer sichtbar erscheinen lassen. Schwarze Farbe hingegen wird „geschluckt“, sodass schwarz gekleidete Spieler in diesem Licht unsichtbar bleiben. „Bei uns ist es allerdings eine Kombination aus Schwarzlichttheater und Sprechtheater“, so Rixius. „Die Schüler haben sich mit Literatur beschäftigt und halten Reden oder erzählen lange Geschichten.“

Gezeigt wurde die Bühnenfassung von Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“: „Eine Geschichte über das Wesentliche im Leben: echte Freundschaft, die der kleine Prinz bei seiner Reise zur Erde entdeckt“, wie es im Programmheft heißt. „Diese berührende Geschichte bekommt durch das Schwarzlicht eine ganz eigene Intensität. Die fantastische Reise des kleinen Prinzen zu spielen, stellt für die jungen Schauspielerinnen eine große Herausforderung dar, da sie erstmalig ein richtiges Theaterstück einstudiert haben.“ Für das Bühnenbild und die Requisiten sorgte der Kunstgrundkurs der Oberstufe. Für die Kostüme zeichnete Stefanie Schulz verantwortlich.

Das Stück wird an diesem Mittwoch von 9.30 bis 11.30 Uhr (einschließlich einer Pause) noch einmal für weitere Schulen in der Aula des KAG, Max-Planck-Straße 24-36, aufgeführt. Zusätzlich gibt es am Mittwochabend eine offene Vorstellung von 18 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.