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Der Nikolausmarkt in Bad Godesberg ist eröffnet

Advent in Bad Godesberg : Der Nikolausmarkt in Bad Godesberg ist eröffnet

Rund 50 Buden laden bis zum 23. Dezember zum Stöbern und Verweilen auf dem Nikolausmarkt in der Bad Godesberger Innenstadt ein. Er wurde am Montagnachmittag offiziell eröffnet – seitdem ist auch die Fußgängerzone weihnachtlich erleuchtet.

Der heimliche Star der Weihnachtskrippe auf dem Theaterplatz ist in diesem Jahr eine Ente. Die Beethoven-Ente, um genau zu sein. Denn irgendwo in der Krippenlandschaft, zwischen Maria und Josef, den Hirten und Schafen versteckt sich in diesem Jahr der Komponist in Entenform. Wer sie entdeckt, darf sich freuen – und Andreas Bluhm, der sich um die Krippe kümmert, sie pflegt und nach und nach restauriert, einen Glühwein ausgeben, sagte Stadtmarketingsvorsitzender Jürgen Bruder mit einem Augenzwinkern.

„Sein“ Verein zeichnet seit Anfang der 2000er Jahre für den Nikolausmarkt verantwortlich. Damals, so Bruder, habe man das Zepter in die Hand genommen, da man mit der Organisation der Stadt nicht zufrieden gewesen sei. Nun ist es ein sechsköpfiges Team aus Mitarbeitern und Vorstand, das den Markt in diesem Jahr zum 15. Mal realisiert. Das war denn auch fast vollständig am Montagnachmittag zur Bühne an der Fronhofer Galerie gekommen. Dort wurde der Nikolausmarkt um 17.30 Uhr offiziell eröffnet. Dabei hieß es nicht nur „Licht an“. Bezirksbürgermeister Christoph Jansen, Jürgen Winterwerp, Marketingleiter der Stadtwerke Bonn (SWB), und Bruder schnitten außerdem den (wohl ersten offiziellen) Christstollen des Jahres an. Und Bruder erinnerte noch einmal an die Aktion von Lilly Flohe, die für das Mädchenhaus Geschenke sammelt. Wer möchte, kann sich beteiligen - und seine Spenden im Stadtmarketingpavillon auf dem Ria-Maternus-Platz abgeben.

Jansen hoffte auf viele Besucher. Und stellte in Aussicht, den Nikolausmarkt auch selbst regelmäßig besuchen zu wollen. Daran, dass sich Groß und Klein dort gerne trifft und die Vorweihnachtszeit genießt, haben auch die Stadtwerke ihren Anteil. Sie sorgen für die standesgemäße Weihnachtsbeleuchtung – genau wie für die Illumination der Godesburg. Außerdem, so Winterwerp, kooperiere man mit einigen Ortsausschüssen. Damit auch in den Stadtteilen beleuchtete Weihnachtsstimmung aufkommt.

Der Verein Stadtmarketing hat ebenfalls seinen Anteil an der Beleuchtung. „Wir haben in den vergangenen Jahren nach und nach die Lampen erneuert“, so Bruder. Soll heißen, dass die Birnen durch LED-Leuchten ersetzt wurden. Dafür, so der Vereinsvorsitzende, habe man bereits „ein paar Tausend Euro“ investiert. Fertig sei man allerdings noch nicht, die Modernisierung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Rund 50 Buden und Verkaufsstände laden bis zum 23. Dezember zum Stöbern ein. Mit dabei sind unter anderem Kunsthandwerk und Kinderkarussell, Schmuck und Weihnachtsdekorationen. Auch Glühwein, Wurst, Reibe- oder Flammkuchen dürfen nicht fehlen. 50 kleine Tannenbäume sorgen – gemeinsam mit der großen Variante vor dem Schauspielhaus – für adventlichen Flair in der Innenstadt.

Neben dem Angebot der Händler trägt auch das Programm auf der Bühne am Fronhof zur vorweihnachtlichen Stimmung bei (siehe Artikel „Programm auf dem Nikolausmarkt“). Unter anderem schaut am 6. und 7. Dezember der Nikolaus vorbei. Außerdem gibt es am 1. Dezember von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffener Sonntag, am 23. Dezember steht das Abglühen auf dem Programm.