1. Bonn
  2. Bad Godesberg

Independent Bonn International School: Ehrung für "kleine Botschafterin"

Independent Bonn International School : Ehrung für "kleine Botschafterin"

Ein sehr guter Abschlussjahrgang hat der Independent Bonn International School (Ibis) dieses Mal nicht nur drei Preisträger beschert, sondern mehr als doppelt so viele.

Und so konnte Direktorin Irene Bolik vor der versammelten Schulgemeinde gleich sieben Kinder glücklich machen. "Ihr habt alle hervorragende schulische, aber auch soziale Leistungen gezeigt", lobte Bolik Lisa Fuhrmann, Tassia Flath, Theodor Eis, Sarah Klein, Friedericke Söllinger und Charlotte Dahmen und überreichte ihnen die Ibis-Urkunden und dicke Wissensbücher.

Um dann noch einmal Luft zu holen und in die gespannte Schüler- und Elternschaft hinein auch die diesjährige Preisträgerin für internationale Verständigung mit dem ECIS-Preis zu bedenken: Ngum Mofar durfte nach vorne kommen. "Ich bin ganz durcheinander. Das hätte ich nie gedacht", stammelte die Schülerin erst einmal.

Und stellte sich dann mit den anderen glücklichen Gewinnern gut gelaunt fürs GA-Foto auf. Großer Applaus brandete auf. Ngum, die demnächst an ein britisches Internat wechseln wird, sei ein ganz besonderes Mädchen, erzählte Direktorin Bolik. Sie sei vor einem Jahr an die Ibis gekommen und habe sofort alle Herzen erobert. Jetzt habe sie der Schule sogar noch ein eigenes Lied komponiert. Das Mädchen mit dem britischen Pass und den aus Kamerun stammenden Eltern lächelte bescheiden.

"Du bist wie eine Bombe bei uns eingeschlagen, du hast so viel Freude verbreitet, wir werden dich alle vermissen", sagte Elke Marczak, eine Ibis-Mutter, deren Tochter mit Ngum für die Schule musikalisch aktiv ist. Ngum sei vielseitig begabt, habe auch bei der Schülerzeitung und im Jahrbuch mitgearbeitet, erinnerte Lehrerin Isabel Frost-Ohm. Das Mädchen sei wirklich eine besondere Botschafterin für den internationalen Geist, der an der Ibis herrsche.

Aber auch die anderen sechs Gewinner hörten viel Lob über ihre Leistungen an der Schule. "Wir machen am liebsten Mathematik, Sport und Kunst", berichteten sie dem GA. Und sie hätten jetzt alle Plätze an guten weiterführenden Schulen erobert: Theodor, Lisa, Tassia, Sarah, Friederike und Charlotte werden nach dem Sommer das Aloisiuskolleg, das Pädagogium, das Clara-Fey-Gymnasium und die CJD-Christophorusschule besuchen. Eine positive Ausstrahlung hätten sie alle, resümierte Frost-Ohm. "Es war dieses Mal wirklich ein ganz besonderer Abschlussjahrgang."