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Reha-Klinik Godeshöhe: Fassaden- und Dachsanierung kostet mehrere Millionen Euro

Reha-Klinik Godeshöhe : Fassaden- und Dachsanierung kostet mehrere Millionen Euro

Von der Venner Straße sind die Maßnahmen zur Fassadensanierung am Neurologischen Rehabilitationszentrum (NRZ) Godeshöhe kaum zu erkennen. Fährt man die Waldstraße entlang, sieht man aber recht schnell den Kran und die Baugerüste am Haupthaus.

Im März begannen die Arbeiten, bis zum Winter dieses Jahrs sollen sie abgeschlossen sein. Dabei erhält die Fassade nicht nur einen neuen Anstrich: 2015 entdeckte man in der Fassadenhülle bei einer Begutachtung Leckagen an den Fenstern, was die Dämmfunktion des Gebäudes beeinträchtigte.

Vorher waren außerdem massive Wasserschäden an der Hauptdachfläche festgestellt worden, so dass sich die Klinikleitung für eine komplette Fassadensanierung im KfW-70-Standard entschied. Dabei werden auch die alten Fenster durch moderne Aluminiumrahmen mit Dreifachverglasung ersetzt. Insgesamt will man nach der Sanierung rund 30 Prozent der Energiekosten einsparen.

Das Ganze kostet laut Pressesprecher Pietro Nuvoloni einige Millionen Euro. Über den genauen Betrag schweigt sich der Geschäftsführende Vorstand Eric Liebich aus. Es gab einen einmaligen Zuschuss der KfW-Bank, der Rest wurde aus eigenen Mitteln finanziert. Mit den jeweiligen Arbeiten wurden vorrangig Unternehmen aus der Region beauftragt.

Liebig freut sich, „dass unser Haus durch die Fassadenrenovierung ein viel freundlicheres und schöneres Gesicht erhält“. Da die Arbeiten während des Klinikbetriebs vonstatten gehen, ist oberste Priorität, so wenig Lärm wie möglich zu verursachen.

„Die lauten Abrissarbeiten haben wir bewusst auf die kalten Wintermonate gelegt“, sagt Andreas Bischoff, der die Bauaufsicht hat. „Denn bei Kälte halten die meisten Patienten die Fenster geschlossen und bekamen so vom Baulärm nur wenig mit.“

Wenn diese Arbeiten in Schweinheim abgeschlossen sind, kann die Klinikleitung weitere Maßnahmen beschließen. Man habe schon weitere Investitionen im Blick, sagt Nuvoloni. Die seien aber noch nicht in trockenen Tüchern.