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Sommerferienprogramm: Für mehr Miteinander im Sommer

Sommerferienprogramm : Für mehr Miteinander im Sommer

Die Katholische Jugendagentur startet eine Ferien-Großoffensive in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Die Aktionen sollen über 6000 junge Menschen erreichen.

Mehr Freizeitangebote und Öffnungszeiten für mehr soziales Miteinander – Die Katholische Jugendagentur (KJA) will in diesem Jahr Kindern und Jugendlichen ein großes Freizeitprogramm während der Sommerferien anbieten. Die Aktionen an den Offenen Ganztags-Grundschulen, in den Einrichtungen der Jugendsozialarbeit und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der kirchlichen Jugendarbeit sollen demnach über 6000 junge Menschen erreichen.

„Auch wenn durch die Corona-Pandemie nach wie vor kein Regelbetrieb möglich ist, freuen wir uns sehr, dass wir mit unseren Einrichtungen, Projekten und Maßnahmen besonders in der aktuellen Zeit für Kinder und Jugendliche da sein können“, sagt KJA-Geschäftsführer Rainer Braun-Paffhausen. Nach 18 Monaten Pandemie sei nun wichtig, dass die sinkenden Fallzahlen genutzt und jungen Menschen wieder ein regelmäßiges soziales Miteinander ermöglicht werde. Das habe im vergangenen Jahr massiv gelitten, so der Geschäftsführer. „Die Kinder und Jugendlichen konnten sich nicht treffen und waren viel zu Hause. Deshalb investieren wir mehr Geld und Personal und weiten die Programme aus, sodass möglichst viele junge Menschen teilnehmen können.“

Denn die Versäumnisse seien in allen Bereichen des öffentlichen Lebens erkennbar, betont Braun-Paffhausen. „Digitale Angebote, wie auch wir sie in den OTs genutzt haben, konnten das direkte Erlebnis in der Gruppe nicht ersetzen.“ Die KJA will daher in den Sommerferien über 6000 Kinder und Jugendliche aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis erreichen. „Nach fast einem Jahr zu Hause rumsitzen wollen wir alle gemeinsam was erleben und unsere Freunde treffen. Das Wichtigste für uns ist, dass wir in diesem Sommer wieder zusammen draußen sind, lachen, rätseln und einfach Spaß haben dürfen“, erklärt Marc Hammer, Leiter von der KJA-Einrichtung Rheingold in Mehlem.

Den Kontakt zu vielen Jugendlichen habe man hier trotz Pandemie nicht verloren. „Mit digitalen Angeboten und vielen Gesprächen.“ Die Sehnsucht nach einer legalen Anlaufstelle sei ohnehin groß unter den jungen Menschen, beobachtet der Sozialpädagoge. „Wir merken wie wichtig ihnen der soziale Kontakt ist, sie freuen sich über unsere Angebote.“ Daher habe man den Entschluss gefasst, die OTs in diesem Jahr nicht, wie sonst üblich, in die Sommerpause zu schicken, sondern offen zu lassen, sagt Braun-Paffhausen.

Im Godesberger Raum bieten die Einrichtungen Rheingold, Heiderhof, Lengsdorf und Haus Michael vom 5. Juli bis 15. August normale Öffnungszeiten (Dienstag bis Samstag, ab 16 Uhr) an. Zudem werde es verschiedene Ausflüge geben, so Hammer. „Wie Kart fahren und Besuche im Schwimmbad und Phantasialand.“ Während der Ferienbetreuung seien außerdem Themenwochen, wie eine Abendeuer-Wanderung im Siebengebirge und ein Zeltlager in Windhagen geplant. Die Corona-Schutzauflagen sollen bei allen Angeboten und Aktionen weiterhin beachtet und eingehalten werden, sagt KJA-Pressesprecherin Eva Rott. Die Programme seien demzufolge nach aktuellen Regeln ausgerichtet. „Wir müssen davon ausgehen, dass sich die Regeln jederzeit ändern können, wir schärfere Maßnahmen ergreifen müssen oder im schlimmsten Fall Angebote ausfallen“, sagt sie.

Weitere Informationen zum Ferienprogramm auf der Internetseite: www.kja-bonn.de