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Zum sechsten Mal: Godesberger Facebook-Gruppe spendet Weihnachtsgeschenke

Zum sechsten Mal : Godesberger Facebook-Gruppe spendet Weihnachtsgeschenke

Mitglieder der Facebook-Gruppe "Du kommst aus Bad Godesberg, wenn..." haben Spenden gesammelt. Mit dem Geld kauften sie Geschenke für Kinder in Heimen in Bad Godesberg.

Die Facebook-Gruppe „Du kommst aus Bad Godesberg wenn...“ hat Kindern und Jugendlichen aus Bad Godesberg eine Freude zu Weihnachten bereitet. Die Gruppe sammelt seit der Gründung im Jahr 2012 Spenden, die in Form von Geschenken an Mädchen- und Kinderheime in Bad Godesberg verteilt werden. Dieses Jahr wurde ein Bad Godesberger Mädchenheim bedacht, das vom Verein Mädchenhaus Bonn und der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim getragen wird. Die anwesenden Kinder in der Villa Holzem waren ganz aufgeregt und freuten sich auf die Geschenkübergabe.

Holger Liczner, Gründe der Facebook-Gruppe erklärte: „Die Grundidee war es, die Spenden an das Mädchenheim zu geben. Da die Geschenkeflut aber jedes Jahr größer wird, können wir auch noch anderen Kindern in anderen Institutionen eine Freude bereiten.“ Das Projekt sei gut in die Gruppe eingebunden und habe im Laufe der Jahre viele Helfer gewonnen, so Liczner.

Lilly Flohé und ihre Freundinnen packen jedes Jahr die Geschenke liebevoll in Folie ein. Auf diese Weise könne man die Geschenke gezielt verteilen, so Liczner. „Die Godesberger Geschäftsleute und das Stadtmarketing tragen neben der Facebook-Gruppe viel zu der Aktion bei“, ergänzte sein Bruder Ralf Liczner. Die Spenden kämen aus ganz Deutschland. Das Mädchenheim bietet Mädchen nach Gewalterfahrung eine Zufluchtsstätte. Seit 20 Jahren wird ihnen rund um die Uhr ein individueller Schutzraum geboten.

Stefanie Lenger, Leiterin der Evangelischen Jugendhilfeeinrichtung Godesheim, sprach der Facebook-Gruppe ihren Dank für die Geschenke aus: „Das ist wunderbar“, sagte sie. Die Vorsitzende Vereins Mädchenhaus Bonn, Bitten Stuhlmann-Laeisz berichtete von der Arbeit des Vereins. Dieser sammele auch Spenden, die allerdings oftmals keine Sachspenden, sondern Geldspenden für therapeutische Maßnahmen seien. „Ich finde es überwältigend, was hier los ist“, sagte sie. Die vielen Geschenke sorgten für glänzende Augen und strahlende Gesichter bei den Kindern.