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Gedok Bonn: Künstlerinnen stellen im Forschungszentrum Caesar aus

Gedok Bonn : Künstlerinnen stellen im Forschungszentrum Caesar aus

Das Forschungszentrum Caesar an der Ludwig-Erhard-Allee 2 ist seit Sonntag ein Ort, an dem Magisches und Naturwissenschaftliches aufeinandertreffen. Um 11 Uhr wurde dort eine Ausstellung unter dem Titel "Magie und Wissen" eröffnet, in der Fotografien und Plastiken von Künstlerinnen der Gedok Bonn (Gemeinschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnen) zu sehen sind.

Zu Beginn gab es eine Einführung von Kunsthistorikerin und Journalistin Christina zu Mecklenburg, für die die Werke "nebulös, mystisch und mythisch" sind. "Ihre Verbindung von Neugier und Magie", so zu Mecklenburg weiter, werde durch viele verschiedene Techniken vermittelt, wie Collagen oder freie oder experimentelle Fotografie mit oftmals ungewöhnlichen Blickwinkeln.

Begleitet wurde die Einführung mit Musik der Querflötistin Anne Kordes-Pistorius. Die Idee zu dem Thema kam "nach einiger Überlegung", sagt Waltraud Pritz, Fachgruppenleiterin der Gedok Bonn. Zusammen entschieden sich die Künstlerinnen für den Titel "Magie", der später durch die Zusammenarbeit mit Caesar um das Pendant "Wissen" erweitert wurde.

Daraufhin machten sich alle Künstlerinnen daran, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, sagte Pritz. Die Vorbereitung für das ganze Projekt dauerte Monate. Nun kann man die Ergebnisse auf drei Etagen kostenlos sehen.

Erste Eindrücke fallen positiv aus. "Wie vielfältig man mit dem Thema umgehen kann", findet Besucherin Maria Lange. "Kunst ist da, um etwas auszulösen", ergänzt sie. Auch Besucherin Ingrid Schröder findet es bemerkenswert, wie die Künstlerinnen zu einem Thema ihre "Überzeugung kundtun".

Die Ausstellung dauert bis zum 7. Juli. Öffnungszeiten sind montags bis freitags jeweils von 9 bis 16 Uhr.