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Bonn International School: Neuer Erweiterungsbau wurde eingeweiht

Bonn International School : Neuer Erweiterungsbau wurde eingeweiht

Es gab ausschließlich glückliche Gesichter, als der Erweiterungsbau der Bonn International School (BIS), das "Agora-Gebäude", am Mittwochabend offiziell eingeweiht wurde. 10,8 Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Größtenteils wurde es von Spenden finanziert.

Neben Lehrern, einigen Schülern und vielen Unterstützern der Schule waren Direktor Chris Müller, BIS-Vorstandsvorsitzender Martin Weller, David Urban vom Hauptsponsor, der Deutschen Post DHL, Architekt Andreas Heupel, der ehemalige Direktor Peter Murphy, Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel sowie Martin Frick, UN-Botschafter im Auswärtigen Amt, mit dabei.

Bei der feierlichen Banddurchschneidung halfen außerdem die Schüler Luisa Pires und John-Paul Smith.

18 Klassenräume, eine Doppelturnhalle und Teile der Verwaltung sind in dem 5000 Quadratmeter großen Gebäude untergebracht. In einigen Räumen wird das Fach Musik unterrichtet. "Es ist toll. Wenn man hier durchgeht, hört man häufig ganz leise ein wenig Musik", sagte Müller und lächelte. Dass die Akustik auch in der überdachten Halle sehr gut ist, bewiesen zwei Lehrer zu Beginn der Einweihung mit einer eindrucksvollen Gesangsdarbietung.

Frick lobte in seiner Rede jedoch nicht nur die Akustik. Vielmehr sei die Halle auch optimal geeignet "einen Papierflieger aus dem zweiten Stock ins Erdgeschoss zu schießen", sagte er scherzhaft, bevor er die Bedeutung der Schule für den internationalen Standort Bonn hervorhob.

"Die Schule trägt sich komplett selbst. Sie nicht durch öffentliches Geld gefördert", sagte Frick. So lag es nahe, dass sich Müller bei allen Unterstützern bedankte, die den Erweiterungsbau möglich gemacht hatten. Wie berichtet, hat das Projekt 10,8 Millionen Euro gekostet. Finanziert wurde es von Firmen- und Privatspendern sowie dem Elternverein.