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Überfälle in Bad Godesberg: Polizei fahndet nach Tätern

Überfälle in Bad Godesberg : Polizei fahndet nach Tätern

In der Nacht zum Sonntag machten unbekannte Täter in Bad Godesberg die Stadt unsicher. Ihre Waffe: Pfefferspray.

Nach Angaben war die Nacht zum Sonntag in Bad Godesberg eine turbulente Nacht: Drei Überfälle gab es, dreimal wurden Passanten mit Pfefferspray attackiert.

Gegen 2.45 Uhr gerieten zwei 21-Jährige Passanten in der Moltkestraße in Bedrängnis. Die drei unbekannten Täter schubsten die beiden Passanten und verlangten dabei die Herausgabe von ihren Wertsachen. Einer der Täter, ungefähr 1,98 Meter groß und dunkelhaarig, sprühte den arglosen Passanten Pfefferspray ins Gesicht. Damit waren sie erfolgreich: Mit Geldbörsen und Handys als Beute machten sie sich aus dem Staub.

Einem 24-Jährigen in der Vilichgasse erging es gegen 0.10 Uhr ähnlich: Mit Pfefferspray griffen zwei Männer den Passanten an und raubten sein Handy. Der Bestohlene beschreibt die beiden Täter als 1,70 bis 1,80 Meter groß. Sie trugen Trainingsanzüge mit Kapuzenjacken.

Auf dem Theaterplatz konnte ein 30-Jähriger die Täter gegen 0.34 Uhr in die Flucht schlagen. Ebenfalls mit Pfefferspray griffen drei Unbekannte den Mann an und forderten auf arabisch Bargeld. Doch der 30-Jährige wollte nicht einfach so aufgeben und rief laut nach Hilfe. Das half: Ohne Beute ließen die Täter von dem Mann ab und suchten das Weite. Der Zeuge beschreibt die drei Kriminellen als junge Männer, die zwischen 1, 70 und 1,80 Meter groß waren. Einer der Täter soll eine weiße Jacke getragen haben, ein Anderer eine schwarze Jacke.

Umgehend leitete die Polizei eine Fahndung ein, bis jetzt wurden die Flüchtigen aber nicht gefasst. Dabei übernahm das Kriminalkommissariat 32 die Errmittlungen und prüft dabei auch einen Zusammenhang zwischen den drei Überfällen. Die Polizei fragt nun:

  • Wer kann Angaben zu den geschilderten Raubdelikten machen?
  • Wer hat im Tatzeitraum an den genannten Orten verdächtige Personen beobachtet?

Hinweise zu den Überfällen bitte an das Kriminalkommissariat 32 der Bonner Polizei unter der Rufnummer 0228/150.