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Nikolausmarkt in Bad Godesberg: Polizei verzeichnete bislang keine Taschendiebstähle

Nikolausmarkt in Bad Godesberg : Polizei verzeichnete bislang keine Taschendiebstähle

Polizei und Ordnungsamt ziehen bislang einen positives Zwischenfazit des Nikolausmarktes. Die gemeinsamen Streifen und der Videoturm der Polizei hätten bislang keine Feststellungen gemacht. Piktogramme sollen vor möglichen Taschendieben warnen.

Die Bonner Polizei und das Ordnungsamt sind mit dem bisherigen Verlauf des Nikolausmarktes zufrieden. Bislang habe es keine Einsätze gegeben, man habe auch keine Taschendiebstähle verzeichnen können. Die Polizei und das Ordnungsamt sind in gemeinsamen Streifen unterwegs, um Präsenz zu zeigen, aber auch um für die Besucher ansprechbar zu sein. Ricarda von Petersdorff von Bad Godesberg Stadtmarketing, das den Markt veranstaltet, lobte bei einem Termin am Mittwoch die Präsenz der Ordnungshüter.

Polizeidirektorin Petra Kaufmann verwies auch auf den Videoturm, der an der Alten Bahnhofstraße steht und zu dem Präventionskonzept gehöre. Zu bestimmten Zeiten beobachte ein Beamter der Leitstelle die Videobilder. „Bislang sind die Videos als Beweissicherung nicht nötig gewesen“, so Kaufmann. Die uniformierten Beamten zeigen vor allem in der Kernzeit zwischen 12 und 20 Uhr Präsenz.

Ordnungsamt achtet auch auf Falschparker

Sascha Zink vom Ordnungsamt registrierte bislang einen Wildpinkler. Durch die Streifdienste könnten seine Kolleginnen und Kollegen nun auch die Parksituation in der City intensiver überprüfen. „Bislang haben wir 80 Anzeigen wegen Falschparkens erfasst“, so Zink. Gleichzeitig machte er aber auch darauf aufmerksam, dass die Streifen sehr personalintensiv seien und es einer entsprechenden Planung bedürfe. Damit die Teams sich aufwärmen zu können, hat die Stadt Bonn einen Container in der City aufgestellt.

Zwar habe man bislang keinen Taschendiebstahl feststellen können, die Fallzahlen pendelten sich in Bonn aber auf Vorjahresniveau ein. Um für mehr Bewusstsein für das Problem zu sorgen, sprühten Beamte der Kriminalprävention Piktogramme in der Fußgängerzone.