Im Adenauer-Gymnasium "Speed-Dating" für Lehrer

PENNENFELD · Zum zweiten Mal sind in der Aula des Konrad-Adenauer-Gymnasiums zahlreiche Lehrer und Schulleiter zu einer Erprobungsstufenkonferenz der besonderen Art zusammengekommen.

Zehn weiterführende Schulen und 17 Grundschulen entsendeten Klassenlehrer der Jahrgangsstufen fünf und Schulleiter zum pädagogischen "Speed-Dating", wie Daniela Römmler, Schulleiterin der Gertrud-Bäumer-Realschule feststellte.

Gemeinsam mit Kollegen des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, der Johannes-Rau-Schule und des Friedrich-List-Berufskollegs hatte Römmler im vergangenen Jahr die diese Art von Konferenz aus der Taufe gehoben. Das Godesberger Schulnetzwerk, in dem sich 20 Schulen zusammengeschlossen haben, unterstützte die Aktion, die bereits im vergangenen Jahr gut angenommen worden war.

"Vom letzten Jahr auf dieses haben wir allerdings einen Riesenschritt gemacht", sagte Römmler. Denn: "Es ist ein Novum, dass alle Schulen, auch die privaten, dieses Mal dabei sind. Nur die Gesamtschule fehlt", sagte Mechthild Ankerhold, Unterstufenkoordinatorin am Konrad-Adenauer-Gymnasium.

"Diese Form der Veranstaltung ist ein wichtiges Beispiel für die Zusammenarbeit von Grund- und weiterführenden Schulen und ist ein wesentlicher Faktor für die Arbeit am Ziel einer Lernbiografie ohne Brüche", meinte etwa Christine Heidbreder, Schulleiterin der Johannes Rau-Hauptschule. Der "pädagogische Support" sei extrem wichtig, ergänzte Kollegin Römmler. "Immerhin kennen die Grundschullehrer die Kinder aus vierjähriger Erfahrung - diese Erfahrung und dieses Wissen müssen wir nutzen."

So wurden auf der Konferenz emsig Informationen gesammelt, Telefonnummern ausgetauscht, und es wurde vor allem das persönliche Gespräch gesucht. An Gruppentischen, die den einzelnen weiterführenden Schulen zugeordnet waren, herrschte ein reger Austausch, und die anwesenden Lehrer nutzten die Zeit, sich während der Wartezeit kennenzulernen und gegenseitige Hospitationen zu vereinbaren.

"Früher mussten die Lehrerinnen und Lehrer der vierten Klassen im Prinzip fünf Wochen durch die Landschaft fahren, um mit den Kollegen der weiterführenden Schulen zu sprechen. Mit unserer Konferenz erzielen wir jetzt große Synergieeffekte", sagte Daniela Römmler, "Diese effiziente Art des gemeinsamen Austausches ist für alle Beteiligten ein großer Erfolg", bestätigte dann noch Mechthild Ankerhold.

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