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VR-Bank Bonn: Änderungen in Brüser Berg, Plittersdorf und Godesberg-Stadtmitte

„Zu wenig Kunden“ : VR-Bank Bonn schafft Service und Beratung in mehreren Filialen ab

Die VR-Bank Bonn hat ihre in der Corona-Krise geschlossenen Bad Godesberger Filialen in Mehlem und Lengsdorf wieder geöffnet. Andere Filialen werden allerdings nicht wie gewohnt öffnen. Die Bank begründet den Schritt mit rückläufigen Kundenzahlen.

Wie die VR-Bank am Freitag mitteilte, gibt es für die Filialen Brüser Berg, Plittersdorf und Godesberg-Stadtmitte Änderungen. In der Filiale Brüser Berg sei künftig nur noch Selbstbedienung an Geldautomat und Kontoauszugsdrucker möglich. Der Überweisungsbriefkasten werde täglich geleert. Für Service und Beratung stünden die Filialen in Lengsdorf, Witterschlick und Alfter sowie die Hauptstelle in Duisdorf zur Verfügung.

In den Filialen Plittersdorf und Godesberg-Stadtmitte werde weiterhin Beratung angeboten, der Selbstbedienungsbereich dort bleibe unverändert. Serviceschalter werde es jedoch auch dort nicht mehr geben, dafür stünden die Filialen in Mehlem, Lannesdorf, Friesdorf und Niederbachem zur Verfügung.

Die betroffenen Mitarbeiter sollen künftig in der Hauptstelle oder den übrigen Filialen arbeiten, heißt es seitens der VR-Bank Bonn weiter. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass „die Kundenfrequenz im Schalterbereich“ seit Jahren deutlich abnehme und immer mehr Kunden Online-Banking nutzten.

Zum 30. März hatte die VR-Bank fünf ihrer Filialen wegen der Corona-Krise vorübergehend geschlossen. Mehlem und Lengsdorf wurden mittlerweile wieder regulär geöffnet.