Verschwundene Wahrzeichen in Bad Godesberg Auf ein kühles Bier zur einst idyllischen „Arndtruhe“

Friesdorf · Vor 167 Jahren wurde das Brauhaus "Zum Felsenkeller" eröffnet, in dem sich Größen wie Ernst Moritz Arndt sehr wohl fühlten. Später wurde das Haus nach ihm benannt. Die "Arndtruhe" - ein verschwundenes Wahrzeichen.

 Der Eingang in den alten Felsenkeller: Wo früher große Bierfässer lagerten, befindet sich heute ein Unterschlupf für Fledermäuse.

Der Eingang in den alten Felsenkeller: Wo früher große Bierfässer lagerten, befindet sich heute ein Unterschlupf für Fledermäuse.

Foto: Stefan Knopp

Wo einst Ernst Moritz Arndt in seinen letzten Lebensjahren einzukehren beliebte, erinnert jetzt nur noch ein Straßenschild an diese Stätte. Das Sträßchen „An der Arndtruhe“ findet man am Ende der Hochkreuzallee - und wer weiß, wie vielen Menschen in der heutigen Wohnsiedlung bewusst ist, dass sie an einem Ort leben, an dem nicht nur ein Bonner Wahrzeichen gestanden hat. Schon zu Römerzeiten herrschte dort reges Treiben.