Wilderei im Kottenforst Schon wieder ein Reh auf dem Heiderhof totgebissen

Heiderhof · Jagdpächter vom Heiderhof beklagen einen Serie von getöteten Tieren. Vermutlich wurden die Rehe Opfer freilaufender Hunde. Das Jagdgesetz regelt streng und bestraft das Herrchen wegen Wilderei.

Wieder ist ein Reh im Revier auf dem Heiderhof gerissen worden. Die Jäger Frank Oebel und Wolfgang Müller (l.) werden Anzeige bei der Polizei erstatten.

Wieder ist ein Reh im Revier auf dem Heiderhof gerissen worden. Die Jäger Frank Oebel und Wolfgang Müller (l.) werden Anzeige bei der Polizei erstatten.

Foto: Axel Vogel

Erneut ist ein Reh in einem Waldstück am Heiderhof gerissen worden. Wahrscheinlich von einem wildernden Hund, vermutet der für das Revier zuständige Jäger Frank Oebel. Gefunden hat er das an einem Kehlbiss verendete, etwa zwei Jahre alte Tier am Mittwochmorgen unmittelbar an einem Waldweg unterhalb der Tennishalle am Sommerbergsweg. Für Oebel, der zusammen mit seinem Jäger-Kollegen Hans Müller Pächter des Jagdreviers Godesberg 2 ist, das grob gesagt 1000 Hektar zwischen dem Godesberger und Lannesdorfer Bach umfasst, reiht sich der erneute Riss in eine Serie ähnlicher Vorfälle in den vergangenen Monaten ein.