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Neues Mahmal im Kurpark: Wunsch der Stifterin geht in Erfüllung

Neues Mahmal im Kurpark : Wunsch der Stifterin geht in Erfüllung

Seit gestern erinnert ein Gedenkstein im Kurpark an die Wiedervereinigung Deutschlands. Anlässlich des 24. Jahrestages des Falls der Mauer an diesem Samstag präsentierten Gudula Neidert-Buech und Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann den Stein, der am alten Mahnmal, das an die Trennung Deutschlands und die Mauer erinnert, platziert wurde.

Die Inschrift auf dem Granitstein des Godesberger Steinbildhauers Siegfried Müller lautet: "Mauerfall 9.11.1989 Deutsche Wiedervereinigung 3.10. 1990." Am Rand wurde der Name der Initiatorin und Stifterin, Gudula Neidert-Buech, angebracht.

"Ein schöner Tag", freute sich die Stifterin, die 2500 Euro aus eigener Tasche bezahlte, um sich einen Herzenswunsch zu erfüllen. Das Mahnmal, das der Berliner Bezirk Steglitz 1965 gestiftet hatte, "erinnere an Trauer, Trennung und Mauer", so Neidert-Buech.

Der neue Gedenkstein dagegen "an das Glück und die wiedergewonnene Einheit." An vielen Orten auf der Welt, so Neidert-Buech, würde die Deutsche Einheit in besonders gewürdigt. So berichtete sie über Entdeckungen auf Auslandsreisen in Montreal, Kapstadt oder Kiew, wo sie "über Gedenksteine und Denkmäler zur Deutschen Einheit gestolpert" sei.

Eine Sammelleidenschaft sei in ihr entstanden, um all diese Orte zu dokumentieren - bisher 50 Stück.