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Bereit für zwei Sessionen: Zwei Freunde stellen das Prinzenpaar im Stadtbezirk Bad Godesberg

Bereit für zwei Sessionen : Zwei Freunde stellen das Prinzenpaar im Stadtbezirk Bad Godesberg

Der Festausschuss hat am Mittwochabend das designierte große und kleine Bad Godesberger Prinzenpaar vorgestellt. Da ihnen in dieser Session die große Bühne verwehrt bleibt, dürfen sie gleich zwei Sessionen regieren.

So jeck, motiviert und sympathisch wie das designierte große und kleine Bad Godesberger Prinzenpaar am Mittwochabend daherkam, hätte man ihnen schon in dieser Session die große Bühne gegönnt. Aber auch wenn der Festausschuss Pete Noppeney (54), Alexandra Theisen (39), Max Junchen (11) und Summer Grasse (11) als neue Tollitäten vorstellte, werden sie sich in Geduld üben müssen.

„Alles, was nach heute möglich ist, werden wir versuchen“, zeigte sich Festausschuss-Präsident Armin Weins entschlossen. Der Karneval sei nicht nur zum Feiern da, sondern habe auch eine soziale Komponente. „Deshalb hoffen wir immer noch, dass kleinere Events sowie der Besuch bei Älteren und Kindern möglich sein werden“, so Weins, der betonte, die Verträge der Amtsträger liefen erstmals über zwei Sessionen.

Die richtigen Schuhe zum Ornat hätte Pete I. jedenfalls, zählt das Mitglied der KG Schweinheim doch davon 240 Paar im Schrank. „Ich freue mich, dass ich den Stadtbezirk mit meiner langjährigen guten Freundin Alex repräsentieren darf“, sagte der Unternehmer mit den schwarz-blauen Haaren, der Schatzmeister im Festausschuss ist. Und auch seine künftige Godesia frönt der Sammelleidenschaft, bei der gelernten Bürokauffrau lassen Handtaschen das Herz höher schlagen. „Aber ich lese, koche und schwimme auch gerne“, sagte Theisen, die ebenfalls Mitglied bei den Schweinheimern ist und sich im Festausschuss engagiert.

Ziemlich sportiv geht das kleine designierte Prinzenpaar an den Start. Sowohl Amos-Comenius-Schüler Max wie auch Konrad-Adenauer-Gymnasiastin Summer tanzen gerne. Er bei den Heiderhofer Freibeutern, sie bei der KG Blau-Gold Muffendorf. Bezirksbürgermeister Christoph Jansen hieß sie alle im Haus an der Redoute willkommen. Und auch wenn es nun seltsam sei, vor einer kleinen Gruppe mit Maske im Gesicht zu stehen, wünschte er allen eine „gewinnbringende Session“, in der man lernen werde, neue Ideen für den Karneval zu entwickeln.