Kult-Lokal in Beuel Neuer „Bahnhöfchen“-Pächter zieht nach der Umgestaltung Bilanz

Beuel · Alles anders im Traditionshaus am Beueler Rheinufer: Das „Bahnhöfchen“ soll unter der Regie des neuen Pächters ein anderes Publikum anziehen als bislang. Nun zieht Alen Nabaty eine erste Bilanz seines umfassenden Neustarts.

Neustart unter dem Glühlampen-Himmel: Pächter Alen Nabaty im „Bahnhöfchen“ in Beuel.

Neustart unter dem Glühlampen-Himmel: Pächter Alen Nabaty im „Bahnhöfchen“ in Beuel.

Foto: Alexander Barth

Seit der Neueröffnung hängt der Himmel im altehrwürdigen „Bahnhöfchen“ voller Birnen. Die sind nicht essbar, dafür äußerst stimmungsvoll und leuchten von der Decke. Seit Juni ist das Beueler Wahrzeichen in Sachen Gastwirtschaft in neuem Ambiente am Start. Alen Nabaty hat mit umfassenden Umbauten dafür gesorgt, dass alteingesessene Beueler „ihre“ Gaststätte kaum wiedererkennen dürften. „99 Prozent ist neu“, sagt der neue Pächter über das Interieur. Dennoch will Nabaty im „Bahnhöfchen“ auch künftig die Tradition der ehemaligen Station der verschwundenen Bröltalbahn betonen – wenn auch nicht mehr als gemütlicher Biergarten, sondern als Fixpunkt mit aufwändiger Gastronomie.