1. Bonn
  2. Beuel

Bahnhöfchen in Bonn-Beuel öffnet wieder

Neues Konzept : Das Bahnhöfchen in Bonn-Beuel öffnet wieder

Nach fünf Monaten des Umbaus öffnet das denkmalgeschützte Bahnhöfchen in Bonn-Beuel erneut. Zunächst geht die Traditionsgaststätte am Rheinufer jedoch mit einem „Soft Opening“ an den Start.

Ein beliebter Oldie der Bonner Gastro-Szene meldet sich zurück: Das denkmalgeschützte Beueler Bahnhöfchen aus dem Jahr 1891 am Rheinufer geht jetzt zunächst mit einem „Soft Opening“ an den Start. Der neue Inhaber Alen Nabaty (35), seit 2017 auch Chef der Pützchener Traditionsgaststätte Zum Treppchen, und sein Team haben fünf Monate umgebaut und renoviert. So wurden etwa die Stromanlage, Küche und Theke komplett neu installiert.

Auf der Freiluft-Terrasse finden 120 Gäste Platz, auf der Terrasse unter dem Vordach des Bahnhöfchens kommen weitere 100 Plätze dazu. Für den noch nicht fertig gestellten Innenraum plant der Gastgeber knapp 50 Plätze ein. Die durchsichtige und in die Jahre gekommene Plane, welche die beiden Terrassenbereiche trennt, soll zukünftig durch eine Glasfront mit Schiebetüren ersetzt werden, der Umbau ist beantragt. 

Soft Opening bedeutet hier, dass die Gäste zurzeit noch via Selbstbedienung ihre Speisen und Getränke an einem provisorischen Tresen abholen. „Wir sind aktuell bei ungefähr 50 Prozent unseres Angebots und werden das bis August nach und nach hochfahren“, kündigt Nabaty an. Vorerst stehen vier Salatteller zur Wahl, z. B. mit Avocado und Grillgemüse (12,90 Euro) oder mit gegrilltem Lachsfilet (17,90 Euro) sowie sechs verschiedene Flammkuchen, etwa mit Ziegenkäse (13,90 Euro).

Gezapft werden Sion Kölsch und Bitburger Pils (0,25l für 2,70 Euro bzw. 0,4l für 4,10 Euro), aus der Flasche kommen Schöfferhofer Weizenbiere (0,5l für 4,70 Euro) und Heineken Lager (0,25l für 3,50 Euro).

Auf der vorläufigen Weinkarte stehen sieben offene Positionen (0,2l) ab 5,90 Euro, z. B. Grauburgunder vom Weingut am Nil (Pfalz) für 6,50 Euro. Aperol Spritz und Lillet Wild Berry kosten jeweils 6,20 Euro.

Im Bahnhöfchen wird die Fußball-Europameisterschaft auf fünf Leinwänden übertragen, für die Zukunft plant Nabaty auch Bundesliga-TV am Samstagnachmittag.