Neue Grünannahmestelle in Beuel Standort an der Broichstraße ersetzt die Sammelstelle auf dem Friedhof Pützchen

Beuel · Bonnorange eröffnet an der Broichstraße im Industriegebiet die dritte „qualifizierte Grünannahmestelle“ in Bonn. Der erste Standort auf der rechten Rheinseite ersetzt die Sammelstelle auf dem Friedhof Pützchen, wo es zuletzt häufig zu unsachgemäßen Ablagerungen kam.

Auf dem Gelände an der Broichstraße wurde mit Hilfe von sogenannten Legiosteinen eine Schüttbox errichtet. Hinzu kommen moderne Unterflurbehälter für Altpapier und Altglas an der Seite des eingezäunten Geländes.

Auf dem Gelände an der Broichstraße wurde mit Hilfe von sogenannten Legiosteinen eine Schüttbox errichtet. Hinzu kommen moderne Unterflurbehälter für Altpapier und Altglas an der Seite des eingezäunten Geländes.

Foto: Bonnorange

Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger die neue rechtsrheinische Grünannahmestelle im Industriegebiet nutzen. In der Broichstraße 113 hat Bonnorange eine befestigte Fläche geschaffen, auf der Grüngut bequem entsorgt werden kann. Die neue Annahmestelle ersetzt die stationäre Sammelstelle auf dem Friedhof Pützchen.

Nach Mehlem und Ückesdorf hat nun die dritte „qualifizierte Grünannahmestelle“ Bonns geöffnet: Auf dem Gelände wurde mit Hilfe von sogenannten Legosteinen eine Schüttbox errichtet sowie moderne Unterflurbehälter für Altpapier und Altglas an der Seite des eingezäunten Geländes installiert. Bürger und Bürgerinnen sollen in der Schüttbox ihr loses oder mit verrottbaren Schnüren gebündeltes Grüngut einfach und barrierearm ablegen.

Sammelstelle in Pützchen wird geschlossen

Mit der Eröffnung der neuen Annahmestelle entfällt künftig die stationäre Sammelstelle auf dem Friedhof Pützchen. Dort wäre die Einrichtung einer solchen Grünannahmestelle (GAS) nach Angaben der Bonnorange-Pressestelle nicht möglich gewesen. Bonnorange bitte deshalb die Beueler, ab sofort den neuen modernen Standort in der Broichstraße zu nutzen.

Auf die GA-Frage, ob die Schließung des Standortes am Friedhof wegen zu häufiger unsachgemäßer Befüllung erfolgte, antwortete die Bonnorange-Pressestelle: „Ganz allgemein ist unsere Erfahrung, dass das Erscheinungsbild der Friedhofsflächen insbesondere nach Wochenenden in den grünschnittreichen Monaten oft zu wünschen übrig lässt. Es werden Grünabfälle wahllos neben die Container gekippt, wenn die Aufnahmekapazitäten der Container erschöpft ist. Manche Gewerbetreibende laden zudem rechtswidrig große Mengen ab oder es werden gar Bauschutt oder andere gefährliche und asbesthaltige Abfälle illegal entsorgt. Alle GAS werden von Mitarbeitenden betreut, die unter anderem dafür sorgen, dass Fehleinwürfe und wilde Müllablagerungen verhindert werden.“

Neue Öffnungszeiten für alle qualifizierten Grünannahmestellen

Gleichzeitig werden die Öffnungszeiten der Grünannahmestellen angeglichen: Alle Standorte sind nun von Montag bis Samstag von 10.30 Uhr bis 18 Uhr personell besetzt – also acht Stunden in der Woche länger als zuvor. Die Unterflurbehälter bleiben auch außerhalb der Öffnungszeiten frei zugänglich.

Über die qualifizierten Grünannahmestellen, Grüncontainer sowie die Entsorgung von Grüngut können sich Interessierte auf der Webseite von bonnorange unter www.bonnorange.de/gruencontainer informieren.

Was zu beachten ist

Anliefernde sollten laut Bonnorange darauf achten, dass sie sowohl an den neuen qualifizierten Grünannahmestellen als auch an allen anderen Sammelstellen nur kompostierbare pflanzliche (unbehandelte) Abfälle aus dem Garten wie zum Beispiel Rasen- und Heckenschnitt, Äste, Sträucher, Pflanzen oder Laub entsorgen. Wichtig sei zudem, dass Grünabfälle wie Äste eine Länge von einem Meter und einen Durchmesser von zehn Zentimetern nicht überschreiten und nötigenfalls gekürzt werden müssten.

Abfälle wie Bodenaushub (also Erdreich), behandeltes Holz wie Bauholz oder Gartenzäune sowie tote Tiere dürfen nicht mit den Grünabfällen entsorgt werden. Auch von Schädlingen wie der Miniermotte oder dem Buchsbaumzünsler befallene Gartenabfälle sollten laut Bonnorange keinesfalls über die Grüncontainer oder den eigenen Kompost entsorgt werden, da der Schädling dort überleben und weiterwandern kann. Befallene Abfälle können zum Beispiel in einem Plastiksack verpackt als brennbarer Abfall an den Wertstoffhöfen abgegeben werden.

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