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Bonn-Beuel: Neuntklässler des Ernst-Kalkuhl-Gymnasiums drehen für KiKa

Dreharbeiten in Beuel : Neuntklässler des Ernst-Kalkuhl-Gymnasiums drehen für KiKa

Acht Neuntklässler des Ernst-Kalkuhl-Gymnasiums in Bonn drehen für den Kinderkanal KiKa einen Film zur Partnerschaft Beuel-Mirecourt. Dabei lernen sie vor allem eins: In den Szenen locker herüber zu kommen, ist gar nicht so einfach. Moderatorin Mona kitzelt viel aus den Jugendlichen raus.

„Die beste Schule der Welt“, das hört man am Ernst-Kalkuhl-Gymnasium gerne. In einem der Videos, die Schüler in den Osterferien für das Projekt „Stadt-Land-Lust“ des Institut français Bonn rund um ihren Stadtbezirk und die Partnerschaft mit Mirecourt gedreht hatten, kam dieser Ausspruch vor – auf Französisch. Diese Clips, die mit Videos aus der Beueler Partnerstadt in den Vogesen zu einem netten Vorstellfilm zusammengeschnitten wurden, haben auch das Interesse des Kinderkanals KiKa geweckt.

Dort hatte man den entsprechenden GA-Artikel gelesen, darüber die Videos im Netz gefunden und beschlossen, dass das ein gutes Thema für das KiKa-Reportermagazin „neuneinhalb“ wäre. Dort bereitete man einen Film zum Thema „Freundschaften über Grenzen hinweg“ vor. Die Anfrage, ob Schüler bereit wären, daran mitzuwirken, wurde begeistert aufgenommen und positiv beantwortet. Und so trafen sich acht Neuntklässler, die auch schon bei der Video-Aktion des Institut français Bonn teilgenommen hatten, kürzlich am Beueler Rheinufer mit dem Drehteam. Natürlich auf dem Mirecourtplatz.

Passanten schauen verwundert zu

Da wurde dann gedreht, was bekanntlich ein mühsames Geschäft sein kann. Denn die Jugendlichen sollten ja locker und ungezwungen herüberkommen. Was nicht leicht ist, wenn die Kamera läuft. Da wurden viele Szenen mehrmals gedreht, wenn etwa Schülerinnen mit dem Fahrrad eintrafen, Jungs Kunststücke mit ihren Mountainbikes auf den großen Treppen vollführten oder das Zusammentreffen mit der Moderatorin Mona spontan wirken sollte. Im richtigen Moment in die Kamera schauen und „Hallo“ sagen: eine echte Herausforderung. Und man wurde ja nicht nur von der Kamera beobachtet, sondern auch von Passanten, die teils verwundert stehengeblieben waren.

Aber schließlich waren die Szenen am Rheinufer im Kasten. Nächste Station: das Kalkuhl. In den Klassenräumen versammelten sich Schüler zu viert mit Corona-Abstand vor einem Laptop, um mit Jugendlichen aus Mirecourt einen virtuellen Austausch durchzuführen. Die deutschen Jugendlichen sprachen dabei zur Freude ihrer Klassenlehrerin durchgehend Französisch und die französischen zum Teil Deutsch.

Dabei stellten sowohl die Klassenlehrerin als auch Moderatorin Mona den Jugendlichen Fragen und kitzelten einige Informationen aus ihnen heraus. Da erfuhr man etwa von den Schülern aus Mirecourt, die schon eine oder mehrere Austauschfahrten hinter sich haben, dass sie sich in Beuel sehr wohl geführt haben – vor allem an Weiberfastnacht. Regina Haunhorst, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Beuel-Mirecourt, war ebenfalls beim Dreh anwesend. Ihr überreichte das KiKa-Team am Ende ein Deutschland-Memory. Dieses nimmt sie Anfang Juli mit nach Mirecourt, um es der dortigen Koordinatorin Wally Jussy-Körner auszuhändigen.

Eine aufregende Aktion war es für die Schüler an der Schwelle zur Oberstufe. Wann der Beitrag in der Sendung „neuneinhalb“ laufen wird, steht noch nicht fest. Erlebnisberichte vom Drehtag findet man auch auf www.kalkuhl.de unter dem Titel „KiKa-Stars – Kurz vor der Oberstufe???“ sowie auf www.beuel-mirecourt.eu.