Raser auf der Rheindorfer Straße Tempo-30-Markierungen fehlen immer noch

Vilich-Rheindorf · Die Anwohner und Anwohnerinnen der Rheindorfer Straße kritisieren, dass wegen fehlender Hinweise nach wie vor viel zu schnell gefahren wird. Auch nach drei Monaten hat sich dort nichts getan.

Diese 30 stimmt, ist aber keine offizielle Markierung. Die soll kommen, sobald es die Witterung und die Auftragslage der zuständigen Firma zulassen.

Diese 30 stimmt, ist aber keine offizielle Markierung. Die soll kommen, sobald es die Witterung und die Auftragslage der zuständigen Firma zulassen.

Foto: Sascha Stienen

Die Fahrbahn der Rheindorfer Straße in Beuel ist vor geraumer Zeit erneuert worden, jedoch fehlen seit der Sanierung sämtliche Hinweise auf Tempo 30. Anwohner und Anwohnerinnen haben sich bereits Mitte November über zu schnelle Autos beschwert und die Befürchtung geäußert, dass Unfälle geschehen könnten – gerade wegen der vielen Schulkinder, die dort Tag für Tag unterwegs sind.

Auf Anfrage des General-Anzeigers teilte das Presseamt der Stadt seinerzeit mit, dass die Markierungen und Beschilderungen kurzfristig wiederhergestellt werden sollten. Doch geschehen ist bisher – nichts. Anwohnerin Beate Bickel ist enttäuscht, dass den Ankündigungen auch drei Monate später noch keine Taten gefolgt sind. „Es tut sich immer noch nichts“, berichtete sie jetzt dem GA. Indes seien die Autos immer noch regelmäßig viel zu schnell unterwegs. „Das ist wirklich gruselig.“

Stadtverordneter fordert Übergangsbeschilderung

Ratsmitglied Stefan Freitag (Grüne) kritisiert, dass die schon Mitte November von der Stadt angekündigten Markierungsarbeiten noch immer nicht umgesetzt wurden: „Die Anwohner an der Straße machen sich wirklich große Sorgen – gerade auch um die Schulkinder, die dort zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sind.“ Es müsste doch zumindest möglich sein, mit einer Übergangsbeschilderung darauf hinzuweisen, dass es sich auf der Rheindorfer Straße um einen Tempo-30-Bereich handelt, so der Stadtverordnete für Schwarz- und Vilich-Rheindorf sowie das Combahnviertel.

Auf eine erneute GA-Anfrage teilte das Presseamt mit, dass die Arbeiten bei entsprechender Witterung umgesetzt werden sollen. Bei den momentanen regelmäßigen Regenfällen seien Markierungsarbeiten aber schwer auszuführen. Zu der Verzögerung war es nach GA-Informationen wegen der zuletzt winterlichen und regnerischen Witterung gekommen und weil die zuständige Firma dadurch zuerst andere Aufgaben erledigen muss, die aufgeschoben worden waren.

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