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FDP in Bonn: Wechsel in Beuel - Löbach folgt Eßer

Löbach folgt Eßer : Wechsel bei der FDP in Beuel

Martin Eßer scheidet aus der Bezirksvertretung Beuel aus. Für die FDP wird künftig Dominique Löbach die Interessen der Liberalen vertreten.

Dominique Löbach rückt für Martin Eßer als FDP-Bezirksverordneter in die Bezirksvertretung Beuel nach. Martin Eßer konnte seine erfolgreiche Arbeit in der vergangenen und laufenden Ratsperiode aus beruflichen Gründen nicht weiter fortsetzen, da ihm mittlerweile schlichtweg die Zeit für eine verantwortungsvolle Ausübung des Mandates fehlt.

FDP-Fraktionsvorsitzender Werner Hümmrich hebt den bürgernahen Politikstil von Eßer hervor und dankt ihm für seinen Einsatz für den Stadtbezirk Beuel.

Heckelsbergplatz in seiner jetzigen Form und Nutzung soll erhalten bleiben

Dominique Löbach als sein Nachfolger ist bereits langjährig als Koordinator für die kommunalpolitischen Belange im FDP-Ortsverband Beuel tätig und auch dessen stellvertretender Vorsitzender. Er wohnt mit seiner Familie im Beueler Zentrum. „Als intensiver Nutzer der Deutschen Bahn, des Angebots der SWB Bonn im Öffentlichen Personennahverkehr, als Radfahrer und als Fußgänger kennt er sich aus eigenem Erleben mit allen verkehrspolitischen Fragen im und rund um das Beueler Zentrum aus“, erklärte FDP-Fraktionsgeschäftsführer Achim Haffner.

 Für die FDP sitzt ab sofort Dominigue Löbach in der Bezirksvertretung Beuel.
Für die FDP sitzt ab sofort Dominigue Löbach in der Bezirksvertretung Beuel. Foto: FDP/Privat

Ein besonderes Anliegen sei ihm, dass der Heckelsbergplatz in seiner jetzigen Form und Nutzung erhalten bleibt. „Die Unterstützung des Beueler Einzelhandels ist als Thema bei ihm in guten Händen. Als gebürtigem Küdinghovener braucht man ihm das rheinische Brauchtum wie Maifest, Pützchens Markt und Fastelovend nicht erklären“, so Haffner weiter.

Ein besonderes Augenmerk will Löbach darauf richten, ob die Koalition in Rat und Bezirksvertretung die Beschneidung der politischen Initiativmöglichkeiten wie Große Anfragen und Anträge für Einzelbezirksverordnete weiter aufrecht erhalten wird. Löbach setzt für diesen Fall auf die Unterstützung mit Bürgeranträgen aus der liberalen Familie. Außerdem will er sich nach eigenen Angaben für ein vertrauensvolles Verhältnis zur CDU einsetzen.