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Geislar: Das Neubaugebiet bekommt einen neuen Spielplatz

Areal wird als Rübengarten gestaltet : Das Neubaugebiet Geislar bekommt einen neuen Spielplatz

Die Stadt Bonn legt im Neubaugebiet Geislar einen neuen Spielplatz für Kinder an. Wenn alles läuft wie geplant, soll der Platz „Rübengarten“ im Frühjahr 2021 fertig sein.

Für Eltern und besonders für Kinder, die im Neubaugebiet Geislar-West leben, gibt es eine gute Nachricht: Zwischen der Straße Im Rübengarten und der Schwester-Melania-Straße entsteht nun der geplante Spielplatz. Eine entsprechende Dringlichkeitsentscheidung des Oberbürgermeisters liegt vor.

Kletterstangen sind eine Herausforderung für Jugendliche

Die Geräte, die dort platziert werden, sind für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren geeignet. Dazu gehören ein Klettergerüst mit Rutsche, eine Anlage zum Balancieren und eine Tampenschaukel. Zusätzlich gibt es Kletterstangen, die auch für Jugendliche eine Herausforderung darstellen werden. Für die Allerkleinsten wird ein gesondertes Podest zum Spielen errichtet. Das Areal wird unter dem Motto „Rübengarten“ gestaltet. Damit soll auf die historische Funktion der Fläche hingewiesen werden, die 1170 Quadratmeter groß ist – was weniger ist als ein Viertel eines Fußballfeldes.

So sieht die Planung für den Spielplatz Rübengarten aus. Foto: Grafik GA

Die Ausschreibung für die Arbeiten läuft. „Unter der Annahme, dass der Auftrag im Spätsommer erteilt werden kann und es bei der derzeit üblichen Lieferzeit für Spielgeräte von etwa einem halben Jahr bleibt, ist eine Fertigstellung im Frühjahr 2021 realistisch“, teilt das Presseamt mit. Die Kosten für die Anlage liegen bei rund 210.000 Euro. Zu einem früheren Zeitpunkt waren für den Bau einmal 125.000 Euro angesetzt. Dies sei laut Presseamt nur der erste grobe Kostenrahmen gewesen. Die Summe war auch bei zwei Veranstaltungen genannt worden, bei denen sich die Anwohner in die Gestaltung mit einbringen konnten. Im September hatten sich dazu etwa 80 Kinder und Erwachsene mit Barbara Lindlar und dem Landschaftsarchitekten Derk Nünninghoff getroffen. Lindlar ist bei der Verwaltung für die Gestaltung von Spielplätzen zuständig. Seinerzeit hatte es auch geheißen, der Wunsch nach Wasserspielen sei wegen des Budgets nicht zu erfüllen.

Die Fläche diente schon vorher als Spielplatz

Schon in der Vergangenheit diente die Fläche den Kindern aus der Nachbarschaft als Spielplatz. So entstanden dort etwa Hütten aus Paletten. Der Nachwuchs kann sich auch jetzt einbringen: Beim Bau des Spieltplatzes ist ein Mitmachtag geplant, bei dem Kinder mal den Bagger bedienen dürfen. Wenn alles fertig ist, soll der Platz ein Treffpunkt für die Familien aus der Siedlung werden. Dazu wird ein Bereich mit Sitzgelegenheiten angelegt. Bäume sollen dort Schatten spenden. Begrenzt wird der Platz von einem knapp ein Meter hohen Zaun. An den beiden Ausgängen verhindern sogenannte Drängelgitter, dass Kinder einfach auf die Straßen laufen. Abgerundet wird das Ganze von einer Naschhecke mit Johannis- und Stachelbeeren.