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Geschichte zum Hören: Hörspiel über Corona

Geschichte zum Hören : Hörspiel über Corona

Zehn Kinder aus dem Jugendzentrum HiP in Neu-Vilich sind in verschiedene Sprecherrollen geschlüpft: Sie haben an der aktuellen Hörspielproduktion des Vereins Kleiner Muck teilgenommen. Corona war das Thema.

Die „HiP-Clique“ vom Haus im Park (HiP) des Vereins Kleiner Muck in Neu-Vilich hat wieder zugeschlagen: Auch in diesem Jahr nahmen Kinder während der Herbstferien ein neues Hörspiel auf. Zehn junge Sprecher haben sich zehn Tage lang in kleinen Gruppen im Tonstudio „Klangfabrique“ von Sven Neumann in Lohmar aufgehalten. Dort sprachen sie die neue Geschichte mit dem Titel „Der Italien-Austausch“ ein.

Drei der zehn Kinder waren erneut dabei, alle anderen kamen neu dazu. Wie in den Jahren zuvor verfasste wieder Anne Scherliess vom theater@home den Text zu einem aktuellen Thema, diesmal zu Corona. Die Freude über das Ergebnis war den Kindern am Freitag anzumerken. „Die Zeit verging viel zu schnell, es hat aber auch sehr viel Spaß gemacht“, sagte Shahd (10) aus Vilich-Müldorf, als sie mit ihren Aufnahmen als Youtuberin und Influencerin im Tonstudio fertig war. Und Noah (8) ergänzte: „Das alles hat mir sehr gut gefallen, ich wäre gerne im nächsten Jahr wieder dabei.“

Jeden Tag fuhr eine kleine Gruppe von maximal vier Kindern vormittags ins Tonstudio, eine andere Gruppe nachmittags. Das Einsprechen war mit Aufwand verbunden. „Sowohl Sven als auch Anne achteten darauf, dass wir deutlich gesprochen haben. Manchmal mussten wir unsere Texte mehrmals vorlesen“, berichtete Shahd.

In dieser Geschichte geht es um die Pandemie, Liebe und um einen Schüleraustausch mit Italien, berichtete Karim (10) aus Vilich. Und um die gefährlichen Auswirkungen nach einer Corona-Infektion. Vier junge Italiener sind zu Gast bei deutschen Kindern. Eine italienische Jugendliche bekommt Corona und muss ins Krankenhaus. Wegen sprachlicher Probleme entsteht das Gerücht, dass sie gestorben sei. Ein Junge, der die ganze Zeit keine Maske anziehen will, setzt sie schließlich doch auf, um das Mädchen im Krankenhaus zu besuchen. Am Ende klärt sich alles auf, das Mädchen hat überlebt.

In diesem Jahr sei es wegen Corona schwierig für die Organisatoren gewesen, die zehn jungen Sprecher zusammenzustellen, meinte Katrin Birkhölzer, Leiterin des HiP. Und: „Dieses Mal ist es kein Kriminalstück.“ Auch die Protagonisten der „HiP-Clique“ unterscheiden sich von jenen der Vorjahre. „Die, die jetzt dabei sind, kannten wir alle aus unserem HiP-Alltag“, sagte Birkhölzer.