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Wettwaschen gegen die Beueler Weiber: Jetzt geht's an die Wäsche

Wettwaschen gegen die Beueler Weiber : Jetzt geht's an die Wäsche

Die Herren wollten sich wohl Mut antrinken, um am Samstagabend beim Wettwaschen gegen die Beueler Waschweiber endlich mal den Sieg zu holen.

Jedenfalls bemerkte Torsten Giesler vom 1. Beueler Häärekomitee: "Der Verein ist jetzt 18 Jahre alt und somit volljährig. Endlich dürfen wir Spirituosen trinken." Die Bilanz der Vorjahre spreche nämlich eindeutig gegen die Männer. Sie hätten sich gut vorbereitet, sagte Giesler.

Keiner der Herren lasse noch bei Muttern waschen, einige würden sogar den Knopf an der Waschmaschine zum Starten des Waschprogramms selber finden. Doch am Blechzuber und Waschbrett, da würden sie sich einfach nicht auskennen. Präsident Stefan Wolf erklärte zuvor die Regeln: Die Wäsche muss sauber werden, sie muss gut riechen, sie muss trocken sein - alles innerhalb von drei Minuten! Und er ergänzte: "Die Waschbütt darf nicht ausgekippt werden".

Als es dann aber an den Start gehen sollte - Bezirksbürgermeister Guido Déus mit seinem Stellvertreter Ralf Laubenthal traten gegen Wäscherprinzessin Tessa I. mit ihren Wäscherinnen an - da stellte sich heraus, dass die Männer leider gar keine Wäsche zum Waschen dabeihatten. Aus der Patsche halfen ihnen dann die Mädels, die aus ihrem Bus einige Kilo Wäsche zur Verfügung stellten.

Neu war in diesem Jahr, dass der beinharte Wettkampf auf eine Leinwand übertragen wurde, sodass jeder Besucher im Saal sehen konnte, wer schummelte, wer wen behinderte und wer wem noch mehr Wäsche in den Zuber warf. Die Jury, besetzt mit zwei Damen und einem Herren, wertete die Damen mit 2:1 als Sieger. Das Ergebnis wollte Guido Déus zwar noch anfechten, allerdings hatte er damit keinen Erfolg.