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LiKüRa: Karnevalisten verabschieden Paul Klein

LiKüRa : Karnevalisten verabschieden Paul Klein

21 Jahre lang wurde der LiKüRa-Karneval mit den Namen Paul Klein gleichgesetzt. Offiziell geht diese Ära jetzt mit der Verabschiedung des Vorsitzenden am Samstagabend in der Ramersdorfer Kommende im Beisein vieler Karnevalisten aus Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf zu Ende - allerdings sorgte Kleins Nachfolger Rolf Schuh mit einer großen Urkunde dafür, dass sich der 66-Jährige auch weiterhin dem Vorstand zugehörig fühlt: Er ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden.

Als "Glücksfall für LiKüRa" bezeichnete Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch Kleins Eintritt in den Karnevals-Festausschuss vor 27 Jahren, dem er ab 1991 vorstand. Er lobte, dass Klein den Sponsorenkreis der Ratsherren und Ratsfrauen ins Leben gerufen, neue Wege zur Finanzierung des LiKüRa-Zuges gefunden und den Entwurf des Prinzessinnenwagens ersonnen hatte, der dann im Jahr 2000 auf den Namen "Paul" getauft wurde.

Und nicht zuletzt sei Kleins Angewohnheit, jede Vorstandssitzung mit einem Witz zu beenden, für ihn ein Vorbild gewesen, scherzte Nimptsch, der seine Ansprache ebenfalls mit einem Witz beendete. Zuletzt hatte Klein selbst das Wort, der seinen besonderen Dank an seine Frau Christel richtete: "Ohne dein Verständnis für meine karnevalistische Aktivität wäre vieles nicht möglich gewesen." Mit einem Böllerschuss eröffneten die Beueler Stadtsoldaten den Zapfenstreich.

Klein hatte zuvor im kleinen Kreis des LiküRa-Festausschusses im Hotel zur Post gefeiert und war in einem Oldtimer, einem Morgan von 1972, abgeholt worden.

Paul Klein wird dem Festausschuss als Berater weiterhin zur Seite stehen. Auch der neue Vorstand stellte sich vor: Vertreter von Rolf Schuh ist Frank Hinterkeuser, Gary Smillie ist Geschäftsführer und Zugleiter, Inken Lindner seine Stellvertreterin, Kassierer ist Ulrich Rosen.