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Holzlarer Vereine feiern Sommerfest: Mal eben kurz übers Wasser gehen

Holzlarer Vereine feiern Sommerfest : Mal eben kurz übers Wasser gehen

Ein Swimming-Pool mitten in Holzlar! Vielen Kindern stand die Vorfreude ins Gesicht geschrieben, als sie am Wochenende die Kirchwiese enterten.

Das von der Freiwilligen Feuerwehr mit mehreren Tausend Litern gefüllte, aufblasbare Becken war aber zum Schwimmen und Planschen nicht verfügbar: Gegen einen Obulus von stolzen fünf Euro konnte man "Aquazorbing" praktizieren - in einem riesigen mit Luft aufgeblasenen Ball übers Wasser laufen.

Nicht sehr erfrischend, wie eine junge Dame nach einem Ausflug feststellte: "Man kommt ganz schön ins Schwitzen und nur, wenn man hinfällt spürt man durch die Hülle das kühle Wasser."

Das vor zwei Jahren wiederbelebte Familiensommerfest auf der Holzlarer Kirchwiese ist das erfolgreichste Kind der Kooperation der lokalen Bürgervereine. Dennoch mochten die Hoholzer Kollegen, die trotz der geografischen Verschmelzung mit Roleber-Gielgen großen Wert auf ihre Eigenständigkeit legen, auch in diesem Sommer wieder nicht mitmischen.

Aber auch so hatte der gemeinsame Festausschuss der Bürgervereine aus Holzlar, Kohlkaul, Heidebergen und Roleber-Gielgen unter der Federführung von Peter Rehfeld ganze Arbeit geleistet: Außer dem Aquazorbing im Pool gab es vielerlei weitere Attraktionen: von der kostenlosen Hüpfburg oder einem Bällebad für die Kleinsten über lebendige Greifvögel, die man an einem Stand bestaunen konnte, bis zu einem familiengerechten, abwechslungsreichen Bühnenprogramm.

Begeistert aufgenommen wurde zum Beispiel ein Auftritt der Pänz von der Grundschule "Om Berg". Ebenfalls auf dem Programm waren ein Kletterparcours, ein Kettcar-Rennen und zu essen und zu trinken gab es selbstverständlich ebenfalls genug: von frisch Gegrilltem über selbstgebackene Torten und Kuchen bis zu Flammkuchen.

Nur die Beteiligung hätte etwas besser sein können - das heiße Wetter hatte wohl doch den ein oder anderen in ein echtes Schwimmbad gelockt. In der Nacht auf Sonntag, die mit Temperaturen von um die 25 Grad tropisch warm war, wurde dann ohne Kinder noch länger gefeiert. Und um planschwütige Anwohner von dem Becken fernzuhalten, war es eigens bewacht und mit einer Plane abgedeckt worden. (kbl)