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50 Jahre Bürgerverein Roleber Gielgen: Mitgliederzahl stagniert auf hohem Niveau

50 Jahre Bürgerverein Roleber Gielgen : Mitgliederzahl stagniert auf hohem Niveau

Das erste Thema, mit dem sich der Bürgerverein (BV) Roleber-Gielgen nach seiner Gründung vor 50 Jahren befasste, war die Anschaffung eines Wartehäuschens an der Bushaltestelle Roleber. Heute beschäftigt man sich mit anderen Dingen.

Wie kann das Gelände der Landwirtschaftskammer genutzt werden, wann kommt endlich der Neubau der Grundschule Om Berg, und warum lässt das Gutachten zum Entwicklungsgebiet Roleber so lange auf sich warten? „Im Moment wird nur spekuliert“, so der Vorsitzende Jens Töpert. Man wolle eine Diskussionsgrundlage.

Diese Themen schnitt er auf der Feier zum 50-jährigen Bestehen des BV am Ende seines historischen Rückblicks kurz an. Ansonsten wurde gefeiert: Mittags stießen die Vereinsmitglieder in der Gaststätte Treffpunkt Rosen auf den Verein an, der am 1. Juli 1966 ebendort ins Leben gerufen wurde. Der Anlass: Man hatte festgestellt, dass der Bürgerverein Holzlar, der zwei Jahre zuvor laut Töpert aus dem Obst- und Gartenverein hervorgegangen war, vielen Anliegen in Roleber und Gielgen nicht die rechte Aufmerksamkeit widmen konnte.

Also schufen die Anwohner Abhilfe. Sie sprachen sich 1969 bei der Gebietsreform des Großraums Bonn auch dafür aus, wie Holzlar an Beuel und nicht an Sankt Augustin angegliedert zu werden. Der Gründung, so Töpert, wohnten rund 30 Personen bei. Heute zählt der BV 140 Mitglieder. Der Vorsitzende ist damit vor allem deshalb zufrieden, weil sich die Zahl seit rund 30 Jahren auf diesem Niveau gehalten hat. „1987 hatten wir 153 Mitglieder.“ Er beklagt jedoch, dass sich nur wenige für die Vorstandsarbeit bereiterklären.

Nachmittags waren die Bürger eingeladen mitzufeiern. Besonders die kleinen Besucher freuten sich über die Zaubershow, die der Bürgerverein organisiert hatte.