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Stadt Bonn: neuer Fußgänger- und Radübergang an der Rheinaustraße

Neue Querung in Beuel : Stadt errichtet Fußgängerüberweg an der Rheinaustraße

Die Stadt richtet an der Rheinaustraße einen Übergang für Fußgänger und Radfahrer ein. Auf Höhe der Hausnummer 125 sollen sie beispielsweise sicher in Richtung Kennedybrücke gelangen.

Für Fußgänger, die entlang der Kennedybrücke über die Rheinaustraße wollen, soll es einen Überweg geben. Das haben die Mitglieder der Bezirksvertretung Beuel auf Antrag der Fraktionen der Grünen, der SPD und der Linken in der jüngsten Sitzung beschlossen. Die Querung soll auf Höhe der Hausnummer Rheinaustraße 125 eingerichtet werden. Auch für Radfahrer soll es hier sicherer werden: Für sie richtet die Stadt eine getrennte Querung ein.

Aus Sicht von Fußgängern und Radfahrern stellt dieser Bereich eine wichtige Verbindung dar. Wer beispielsweise vom Akarbweg auf der Beueler Uferpromenade in Richtung Innenstadt möchte – oder umgekehrt –, nutzt dafür in vielen Fällen die Kennedybrücke und muss dann vorher die Rheinuferstraße überqueren.

Stadt lässt Fußgänger zählen

Dass Bürger den genannten Bereich offenbar regelmäßig als Querung nutzen, hat laut Mitteilungsvorlage eine Verkehrszählung im Auftrag der Stadtverwaltung Bonn ergeben. Demnach sei die erforderliche Mindestbelastung in diesem Bereich erreicht worden. Zuvor hatte die Verwaltung für eine mögliche Querung auch den Bereich Rheinaustraße Höhe Combahnstraße beziehungsweise Gaststätte Bahnhöfchen geprüft. Hier habe es im Mai 2019 eine Verkehrszählung gegeben. Allerdings seien die notwendigen Belastungszahlen damals nicht erreicht worden. Deshalb schlage die Verwaltung der Mitteilungsvorlage zufolge als Ort für die Querung nun den Bereich am Gebäude Rheinaustraße 125 vor.

Wichtig sei auch, bei Einrichtung des Fußgängerüberwegs für eine ausreichende Beleuchtung zu sorgen. Grund hierfür sei die Nähe zur Unterführung der Kennedybrücke. Laut Mitteilungsvorlage nennt die Verwaltung zudem als Kosten unter anderem 5000 Euro für die Beleuchtung, 2000 Euro für Markierungen und Schilder sowie 4500 Euro für die Absenkung des Bordsteins.