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Straßenbauarbeiten in Schwarzrheindorf beendet

Verkehr rollt wieder durch den Ortskern : Straßenbauarbeiten in Schwarzrheindorf beendet

Die Straßenbauarbeiten in der Schwarzrheindorfer Ortsmitte sind beendet und der Verkehr fließt wieder. Neben der Neugestaltung der Straßenkreuzung und des Platzes gibt es jetzt auf einen Zebrastreifen an der Arnold-von-Wied-Schule.

Rasch wird noch ein wenig Splitt zwischen die Fugen des neuen Pflasters verteilt und schon können die Absperrungen abgeräumt werden: Rechtzeitig zum neuen Jahr wurden die Umbauarbeiten im Bereich Werd- und Clemensstraße in Schwarzrheindorf beendet. Seit zwei Wochen rollt der Verkehr wieder in diesem zentralen Ortsbereich. Ab sofort sind nicht nur die Busse auf ihrer regulären Strecke unterwegs, auch für Anwohner, Geschäftsleute sowie Passanten beginnt wieder der ganz normale Alltag.

Für Marianne Josten ist das eine gute Nachricht kurz vor dem Fest. „Da ich auf einen Rollator angewiesen bin und auch nicht mehr so gut sehe, musste ich höllisch aufpassen, wenn ich zum Bäcker ging“, erzählt die 81-Jährige. „Aber dafür ist jetzt alles viel schöner“, freut sie sich über das Ende der Arbeiten.

Anfang Oktober rollten die ersten Baumaschinen im Bereich Werdstraße an. Das Tiefbauamt ließ nicht nur die Bushaltestelle „Schwarzrheindorf Schule“ barrierefrei ausbauen, sondern gestaltete den Platz zwischen Werdstraße und Clemensstraße neu. Damit die Anlieger auch während der Arbeiten öffentliche Verkehrsmittel nutzen konnten, hatten die Bonner Stadtwerke und das Tiefbauamt einen Pendelverkehr zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Schwarzrheindorf-Schule eingerichtet. Durch die Vollsperrung mussten drei Bushaltestellen auf der Rheindorfer Straße ersatzlos wegfallen. Lediglich auf der L16 wurde eine Ersatzbushaltestelle eingerichtet. „Davon war ich schon betroffen“, erzählt Renate Hansen, die in der Bäckerei arbeitet. „Denn ich fange morgens bereits um 6 Uhr an. Es blieb mir nichts anderes übrig, als zu Fuß zu kommen.“

Nächste Baustelle ist in der Werdstraße

Für Jan Burck zählt allerdings nicht nur die optische Gestaltung des Areals. „Ich finde es wichtig, dass die Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut wurde. Und endlich gibt es einen Zebrastreifen, schließlich sind hier im Bereich der Schule immer viele Kinder unterwegs.“
 Zu dem Bauprojekt gehörte auch eine Umgestaltung des Areals zwischen Werd- und Clemensstraße, um so für mehr Aufenthaltsqualität zu sorgen.

In einem weiteren Schritt muss außerdem ein Abschnitt der Werdstraße wegen des schlechten Zustands und des umfangreichen Eingriffs in die Fahrbahn vollständig ausgebaut werden. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund 415.000 Euro.  „Wenn man sich das Ergebnis ansieht, dann muss man wirklich sagen, dass die Handwerker gut und sauber gearbeitet haben“, betrachtet Rudi Görtz das Ergebnis. Allerdings befürchtet er, dass die angrenzenden Geschäftsleute während der Bauphase Umsatzeinbußen hatten. „Es ist ja nicht einfach, sich zwischen den Absperrungen zu bewegen. Man kam ja immer nur ganz knapp aneinander vorbei. Wenn man ein Fahrrad, einen Kinderwagen oder Rollator dabei hatte, wurde es schnell eng. Aber jetzt ist die Zeit der Provisorien ja vorbei.“ Dem stimmt auch Jörn Winkel zu. „Ende gut, alles gut. Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen“, meint er.