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Kulinarische Vielfalt: Street Food Festival kommt ans Beueler Rheinufer

Kulinarische Vielfalt : Street Food Festival kommt ans Beueler Rheinufer

Am kommenden Wochenende verwandelt sich das Beueler Rheinufer nahe der Kennedybrücke zu einem Ort für kulinarische Weltenbummler. Der GA hat bei den Organisatoren nachgefragt, was die Besucher des Street Food Festivals erwartet.

Wer bei Fast Food nicht an Burger, Pizza oder Currywurst denkt, hat wahrscheinlich schon den ein oder anderen kulinarischen Exkurs gewagt. Die Veranstalter des Street Food Festivals sind überzeugt: Genussvolles Schlemmen bedeutet auch Vielfalt.Israelische Pita mit Gemüse und Käse, chilenische Sandwiches mit aufgeschnittenem Steak oder Crêpes nach brasilianischer Art: Der Kreativität der Anbieter sind auf dem Festival keine Grenzen gesetzt.

„Wir legen Wert darauf, für eine große kulinarische Vielfalt zu sorgen und Stände zusammenzustellen, die sich in ihrem Angebot kaum überschneiden“, berichtet Clara Clasen, die die Veranstaltung mit organisiert. Wichtig sei dabei, dass möglichst viel vor den Augen der Gäste frisch zubereitet wird und kaum Komponenten der Speisen fertig dazugekauft werden.

Veggi- und Slow-cooked-Speisen besonders gefragt

„Es ist schön zu sehen, wie wir uns so auch gemeinsam weiterentwickeln“, sagt Clasen und fasst einige aktuelle Trends zusammen: „In den letzten Jahren konnten wir eine Entwicklung zu einer größeren Nachfrage nach vegetarischen und veganen Angeboten feststellen, die auch weiterhin anhält.“

Bei Fleischgerichten seien es slow-cooked Varianten, gerade auch aus dem Smoker, die sich inzwischen größerer Beliebtheit erfreuen. Auch die sogenannte Fusion-Küche, eine Kombination unterschiedlicher Esskulturen und Kochkünste und die Vermischung klassischer Regional- und Nationalküchen, locke viele Besucher an - auch wenn die traditionelle Landesküche nach wie vor sehr gefragt sei.

Weniger prominent seien dafür mittlerweile rein fleischbasierte Menüs. „Das erklären wir uns damit, dass gerade in den jüngeren Generationen vegetarische und vegane Lebensstile zunehmend relevanter werden“, sagt Clasen.

Die besten Speisen und Konzepte der Street Food Szene ehren die Veranstalter mit einem Street Food Award. Nur wer die Jury und die Gäste auf dem Street Food Festival durch Kreativität und exzellentes Handwerk überzeugen kann, hat Chancen auf die begehrte Trophäe.

Mit Street Food in 25 Städten zu Gast

Seit 2014 versammelt das Street Food Festival in über 25 Städten deutschlandweit Food Trucks, Imbisse, Restaurants und Hobbyköche, um Besuchern die volle Bandbreite an Essengenuss zu bieten. Viele der Anbieter seien immer wieder bei den Veranstaltungen vertreten. Die Festival-Betreiber seien nicht nur der erste, sondern inzwischen auch der größte Betreiber Deutschlands für Food-Events dieser Art.

Bei mehr als 160 Veranstaltungen in über 25 deutschen Städten sei die Resonanz durchaus positiv - auch in Bonn. Von hunderten Standkonzepten, die bereits auf Street Food Festivals angeboten wurden, habe man viele selbst akquiriert, "viele bewerben sich auch über das Portal auf unserer Webseite", so Clasen. Ein entscheidender Erfolgsfaktor? „Transparenz und die Nähe zu den Köchen und Produkten", erklären die Veranstalter auf der Website des Festivals. Auch auf ökologische Nachhaltigkeit lege man viel Wert, etwa dadurch, dass das Festival seit 2018 komplett plastikfrei veranstaltet wird.