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Zu Gast beim 40. Schääl-Sick-Quiz: Teilnehmer rätseln in Beuel-Limperich über Gin, Kommunalpolitik und die Raupe Nimmersatt

Zu Gast beim 40. Schääl-Sick-Quiz : Teilnehmer rätseln in Beuel-Limperich über Gin, Kommunalpolitik und die Raupe Nimmersatt

Interessante Gruppennamen und Fragen gab es beim 40. Schääl-Sick-Quiz am Donnerstag im Haus am Rhein. Der Erlös der Veranstaltung ging wie immer ans GA-Weihnachtslicht. Ein Reporter hat dieses Mal mitgerätselt.

Wer hätte gedacht, dass man mit der richtigen Antwort auf eine Frage rund um die kleine Raupe Nimmersatt ein Ratespiel zu seinen Gunsten drehen kann? Da konnte ich glänzen, denn dieses Büchlein von Eric Carle habe ich meinem Sohn gefühlt hundert mal vorgelesen. Was futtert das gefräßige Insekt am sechsten Tag alles? Zehn Dinge aus dem Kopf aufzählen, von Schokoladenkuchen bis Wassermelone, kein Problem. Von Anfang an ging der Erlös des „Schääl-Sick-Quiz“ an die Spendenaktion Weihnachtslicht des GA. Ein Reporter nahm die 40. Veranstaltung dieser Reihe am Donnerstag im Haus am Rhein zum Anlass, mit zu rätseln.

Eine nette Runde, bestehend aus Martina, ihrem Sohn Lennard (14), außerdem Regina, Martin und Christoph, nahm mich gerne auf, und weil wir am Fenster saßen mit Blick auf den Rhein und das aufziehende Unwetter, nannten wir uns „Die Durchblicker“. Das war nicht genderkonform, aber die Frauen in der Runde hatten damit kein Problem. Nebenan saßen The Supremes, an den anderen Tischen las man Gruppennamen wie Golden Girls, Team 50/50 und Die Zarten Hasen, einige schon lange Stammgäste.

Martin war zum dritten Mal dabei. Er erinnerte sich lebhaft an das Quiz im Biergarten Zum Blauen Affen nebenan, das wegen Unwetters abgebrochen werden musste, und war froh, dieses Mal drinnen zu sitzen. Regina aus Bad Honnef wollte schon früher mal mitmachen, da fiel das Rätselraten aber wegen Corona aus. Jetzt freute sie sich auf einen netten Abend.

Gastgeberin und Moderatorin Gaby Wilke-Holtheide sammelte den Teilnahmebeitrag ein und startete das Quiz. Den Unterschied zwischen Lockdown und Shutdown konnte ausgerechnet der Jüngste in der Runde am besten erklären. Dann die Schätzfrage: Um wie viel Prozent stieg die Nachfrage danach von Februar auf März 2020? Richtige Antwort: um unfassbare 700 Prozent. Da lagen die Durchblicker mit einer zaghaften Schätzung von 150 Prozent weit daneben.

James-Bond-Filme an der Musik erkennen

Es gab Fragen zu Gin, Kommunalpolitik und Kino. Die Frage zur Raupe Nimmersatt brachte unser Team nach vorne. Aber bei der Musikfrage nach der Pause konnten die Karten leicht neu gemischt werden. Es galt, 15 Songs aus James-Bond-Filmen zu benennen, die der Reihe nach angespielt wurden: Titel, Interpret, Film. Die Durchblicker lagen mit 20 von 45 richtigen Antworten im Mittelfeld, Die Zarten Hasen machten neun Punkte mehr.

Am Ende gewannen wir mit einem Punkt Vorsprung den Ruhm, die Ehre und das Gruppenfoto im Bilderrahmen. Aber auch ohne diesen Sieg wäre das ein gelungener Abend gewesen, denn dieses Quiz macht wirklich Spaß. „Und es geht nicht ums Gewinnen“, sagte Martin. Auch Wilke-Holtheide hatte einen vergnüglichen Abend. Wie lange sie das noch weitermachen möchte? Solange sie kann, meinte sie. Und die 50 Abende will sie auf jeden Fall noch voll machen.

Das nächste Schääl-Sick-Quiz wird irgendwann im September stattfinden, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Die Organisatoren wissen aber schon, dass es wieder im Haus am Rhein ausgetragen wird. Genauere Infos gibt es rechtzeitig auf der Homepage www.schääl-sick-quiz.de.