Frontal gegen Baum geprallt 45-Jähriger nach Unfall in Pützchen weiter auf Intensivstation

Update | Pützchen · Der Autofahrer, der am Mittwochabend in Beuel frontal gegen einen Baum geprallt und lebensgefährlich verletzt wurde, wird am Donnerstag weiterhin intensivmedizinisch betreut. Erste Hinweise gibt es zur Ursache.

 Auf Pützchens Chaussee ist am Mittwochabend ein 46-Jähriger frontal gegen einen Baum geprallt.

Auf Pützchens Chaussee ist am Mittwochabend ein 46-Jähriger frontal gegen einen Baum geprallt.

Foto: Ulrich Felsmann

Ein 45-Jähriger ist am Mittwochabend auf Pützchens Chaussee nahe der Holtorfer Straße frontal gegen einen Baum geprallt. Er erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Am Donnerstag teilte die Polizei mit, dass der Mann weiterhin intensivmedizinisch betreut werde. Laut Polizei gebe es Hinweise für einen internistischen Notfall als Unfallursache.

Laut Angaben der Einsatzkräfte vor Ort fuhr der 45-Jährige mit seinem silbergrauen VW Caddy auf der Pützchens Chaussee in Richtung Ortsteil Pützchen. Dort kam er nahe der Holtorfer Straße auf der etwas abschüssigen Fahrbahn gegen 19.30 Uhr nach links von der Fahrbahn ab und prallte in Folge frontal gegen einen Baum.

Der verunglückte Fahrer sei in seinem Auto schwerstverletzt eingeklemmt gewesen, sagte Frank Frenser, Sprecher der Feuerwehr Bonn, dem GA vor Ort. Mit technischem Gerät hätten die Einsatzkräfte ihn innerhalb von rund zwanzig Minuten vorsichtig aus dem Fahrzeug befreien können. Dazu mussten laut dem Feuerwehrsprecher Türen abmontiert und Querverstrebungen des Unfallwagens durchtrennt werden. Der verletzte 45-Jährige wurde anschließend von den alarmierten Rettungskräften zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert.

Der verletzte Fahrer hatte laut Einsatzleitung der Feuerwehr eine Smartwatch am Arm, die aufgrund des Unfalls automatisch Polizei und Feuerwehr sowie seine Ehefrau alarmierte, sodass die Genannten schnell vor Ort waren. „Dadurch, dass die Ehefrau sehr schnell am Unfallort war, konnte sie uns wichtige Hinweise zur gesundheitlichen Situation des Schwerverletzten geben“, so Feuerwehrsprecher Frank Frenser.

(ga)
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