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Bonn: Starkregen hinterlässt Wasserschäden an 21 Schulen

Unwetter in der Region : Starkregen hinterlässt Wasserschäden an 21 Bonner Schulen

In 21 Schulen meldet die Stadt Bonn nach einer Bestandsaufnahme Wasserschäden aufgrund des Starkregens vor fast drei Wochen. Die Schäden sollen bis zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr wieder behoben sein.

Am kommenden Mittwoch ist es drei Wochen her, dass es durch den Starkregen auch in Bonn zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern kam. Auch Schulen und Kitas waren betroffen. Dort sind die Schäden gemessen an den katastrophalen Folgen der Fluten für viele Menschen und ihre Häuser in Gemeinden des Rhein-Sieg- und im Ahrkreises allerdings eher überschaubar.

So gab es nach einer Bestandsaufnahme des Städtischen Gebäudemanagements (SGB) laut Andrea Schulte vom städtischen Presseamt an 21 Schulen und vier Kitas Wassereinbrüche. Das Wasser sei überwiegend über Dachflächen eingetreten und habe in den meisten Fällen Schäden im Kellerbereich verursacht. Außerdem waren Schulturnhallen sowie die Aula der Till-Eulenspiegelschule in Kessenich betroffen und es wurden Schulhöfe überschwemmt.

Auch in den Theaterwerkstätten, dem Kunstmuseum Bonn, einer Flüchtlingsunterkunft, im Sportpark Pennenfeld, im Ortsteilzentrum Dottendorf und der Dreifach-Turnhalle An der Josefshöhe kam es zu Wassereinbrüchen. In der Turnhalle wurde der gesamte Hallenboden überflutet.

Im Kunstmuseum sei trotz Wasserschadens der Besuch jederzeit möglich gewesen, sagte Schulte. Während des Starkregens sei etwas Wasser in einen der Sammlungsräume eingetreten, aber außerhalb des Bereichs der Kunstwerke. Das Gebäude und seine Depots seien so angelegt, dass es in der Geschichte des Kunstmuseums seit seiner Eröffnung in 1992 noch nie einen Wasserschaden an der Kunst gab.

„In der Flüchtlingsunterkunft in der Otto-Hahn-Straße ist in einen Container etwas Wasser eingetreten. Das Wasser konnte mithilfe eines Wasserstaubsaugers entfernt werden.“ sagte Schulte weiter. Es seien aber keine Schäden an Einrichtungsgegenständen oder persönlicher Habe von Bewohnerinnen und Bewohnern entstanden.

An einer Unterkunft am Chlodwigplatz sei etwas Wasser im Keller eingetreten. „Auch hier konnte das Wasser leicht beseitigt werden und es ist kein weiterer Schaden entstanden“, so Schulte. Das SGB setze alles daran, dass es nach den Ferien keine Beeinträchtigungen mehr durch Unwetterschäden in den betroffenen Schulen gebe.