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Bonn und Rhein-Sieg - Polizei kündigt stärkere Kontrollen zu Silvester an

Brücken und Plätze im Blick : Bonner Polizei kündigt stärkere Kontrollen zu Silvester an

Die Bonner Polizei hat für den Jahreswechsel stärkere Kontrollen angekündigt. Im Blick hat die Behörde dabei vor allem Corona und das Böllerverbot.

Die Spannung steigt bei der Polizei und den Ordnungsämtern in Bonn und der Region. Denn in Coronazeiten werden Silvester und der Jahreswechsel ganz anders sein, als all die Jahre zuvor. In gewisser Weise schwerer kalkulierbar. Denn es gilt: An- und Versammlungsverbot, Verbot von Feuerwerksverkauf, und in vielen Kommunen ist auch das Zünden von Feuerwerk generell verboten – so etwa in Bonn. Von Silvester 17 Uhr bis Neujahr 6 Uhr darf nichts knallen, krachen und zischen und generell kein Feuerwerk mit sich geführt werden.

„Wir werden als Bonner Polizei zu Silvester alles unternehmen, um einen ruhigen Jahreswechsel zu gewährleisten“, sagte denn auch der Bonner Polizeisprecher Robert Scholten. Seine Behörde ist auch für Königswinter und Bad Honnef, aber auch für den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis zuständig. Scholten ließ durchblicken, dass die Bonner Polizei personell gegenüber den Silvesterfesten der früheren Jahre deutlich aufgestockt hat. Die Aufgaben sind vielfältig: Es darf keine öffentlichen Silvesterfeiern geben, es gelten Kontaktbeschränkungen, Kneipen sind zu, Mindestabstände müssen gewahrt bleiben, und Feuerwerk ist verboten. Es gilt weiter die Coronaschutzverordnung.

Die Bonner Polizei arbeitet dabei eng mit den Ordnungsämtern zusammen. Aus Erfahrung wisse man, dass besonders die Rheinufer, die Brücken und Innenstadtplätze regelmäßig viele Menschen anlockten.

Die Polizei in Rheinland-Pfalz kündigte an, zum Jahreswechsel ebenfalls verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren. Die Polizeipräsidien würden durch 150 Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei verstärkt. Eingesetzt werden sollen zudem Diensthundeführer. „Die Zeiten sind leider nicht für ausgelassenes Feiern“, sagte Innenminister Roger Lewentz..