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100 Jahre Club der Köche: Den Kochberuf fördern

100 Jahre Club der Köche : Den Kochberuf fördern

Sein 100-jähriges Bestehen feierte der Club der Köche Bonn/Rhein-Sieg bei einer Festveranstaltung im Rheinhotel Dreesen. Musikalisch untermalt wurde der Abend vom Quintett "Dal Segno".

Der Club der Köche wurde 1912 in Bonn als Fach- und Zweigverein des Internationalen Verbands der Köche gegründet. Der Zusammenschluss der Bonner Köche wurde aus der Traufe gehoben, um den Kochberuf und die Kollegialität zu fördern und sich gegenseitig auszutauschen. Seit 1983 hat sich der Verein vor allem der Jugendförderung verschrieben und schreibt seitdem regelmäßig einen Wettbewerb aus.

Zum Jubiläum wechselte auch der Vereins-Vorstand. Der bisherige Vorsitzende Reiner Clarenz gab den Vorsitz auf und übertrug die Vereinsführung seinem Sohn Thilo Clarenz, der Küchenchef im Siegburger Kinderheim Pauline von Mallinckrodt ist. "Wir haben allen Grund auf unseren Verein stolz zu sein - auf die nächsten erfolgreichen 100 Jahre", erklärte der neue Vorsitzende in seiner Rede vor der Festgesellschaft.

"Ganz wichtig ist es, dass man mit Leidenschaft kocht, frische Produkte verarbeitet sowie flexibel und kreativ ist", erklärt Uwe Trautmann, ehemaliger Küchenchef im Bonner Hotel Königshof die Eigenschaften eines guten Kochs.

Aber was können Hobbyköche in der Küche beachten? "Vorsicht ist geboten, wenn man sich an Schmorgerichten versucht", sagt Heiner Kähl, ehemals Koch im Königswinterer Rheinhotel. "Man darf sie nicht zu lange kochen, sonst gelingen sie nicht", erklärt der Profi.

Thomas Restovic, Koch in der Jugendwerkstatt des Caritasverbandes, rät Hobbyköchen, dass sie sich die Rezeptur genauestens durchlesen und sich vor allem Zeit nehmen sollen. "Die Latte sollte man sich nicht ganz so hoch legen. In diversen Fernsehsendungen werden zwar immer die tollsten Gerichte präsentiert, die gelingen aber nicht auf Anhieb", sagt Restovic.