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Geld für mehr Studienplätze

Geld für mehr Studienplätze

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und die Hochschulen Bonn, Köln, Düsseldorf und Aachen sowie die Deutsche Sporthochschule unterschrieben am Mittwoch eine Ziel- und Leistungsvereinbarung.

Damit garantiere das Land einerseits den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit, die Unis verpflichten sich "zu guter Lehre", zum Ausbau der Studienanfängerplätze und beschreiben in ihren Zielen ein klares Forschungsprofil, so Schulze.

"Mit den Zielvereinbarungen setzen wir unsere Anstrengungen für ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem fort. Dabei gehört es zu den vorrangigen Zielen der nächsten beiden Jahre, für alle Studierwilligen einen Studienplatz bereitzustellen."

Die Hochschulen erhalten eine Grundfinanzierung durch das Land bis zum Jahr 2015 von rund vier Milliarden Euro jährlich. Wie hoch der Anteil der Uni Bonn ist, konnte eine Sprecherin der Ministerin zwar nicht beziffern. Allerdings könne die Uni mit entsprechenden finanziellen Mitteln rechnen, wenn sie ihren Forschungsschwerpunkt "stärker sichtbar mache".

Es sei unter anderem vereinbart worden, dass sie ihre internationale Ausrichtung weiter ausbaut. Das gelte vor allem für ihre Zusammenarbeit mit der United Nations University. Die Entwicklungsforschung und Demokratieforschung der Uni Bonn soll zudem in einem "Forum internationaler Wissenschaftsstandort Bonn" institutionell vorangebracht werden.