Grundschule Brüser Berg 13 neue Pausenhelfer

BRÜSER BERG · 13 neue Pausenhelfer der Grundschule Brüser Berg nahmen jetzt nach einem spannenden Ausbildungstag stolz ihre Urkunden entgegen. In Zukunft wird man die Jungen und Mädchen an ihren T-Shirts auf dem Pausenhof der Schule erkennen können.

 Bei ihrer Ausbildung zu Pausenhelfern mussten die Kinder einiges lernen.

Bei ihrer Ausbildung zu Pausenhelfern mussten die Kinder einiges lernen.

Foto: Nikola Raegener

Die Drittklässler hatten sich zuvor bei der OGS-Leiterin Jamina Huth und ihrem Stellvertreter Andreas Schöntag angemeldet, die sie dann auch ausbildeten. Das Amt haben die Kinder nun bis zum Ende der vierten Klasse inne. In regelmäßigen Abständen werden in dieser Zeit auch Teamtreffen stattfinden.

"Seit 2008 gibt es die Pausenhelfer auf dem Schulhof der GGS Brüser Berg", erklärte Huth und sagte: "Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht." Pausenhelfer zu sein, bedeute, für Frieden in den Pausen zu sorgen, Spiele anzubieten und Kindern zu helfen, die im Abseits der Gemeinschaft stehen. Die Kinder besaßen nach dem Ausbildungstag ein großes Repertoire an Spielen und Umgangsregeln.

"Um Gutes zu tun", wollte Sam Pausenhelfer werden, wie er sagte. "Wenn einer ausgeschlossen wird und keinen zum Spielen hat", meinte dann Amira. Und Annouk sagte, "aus Langeweile und um anderen Kindern zu helfen", das habe sie letztlich bewogen, sich zur Pausenhelferin ausbilden zu lassen.

Zur Teamarbeit gehört auch der Umgang mit Wut und Frust, damit die Pausenhelfer auf dem Schulhof helfen können. Im Notfall haben die Pausenhelfer später auf dem Schulhof auch die Möglichkeit, etwa wenn ein Kind ein Spiel permanent stört, eine gelbe Karte zu zeigen.

Und auch die rote Karte gibt es. "Die rote Karte, die den Ausschluss bedeutet, haben die Kinder aber so gut wie noch nie in den Pausen gebraucht", so die OGS-Leitung.

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