Brand in Bonn-Brüser Berg 13 Verletzte nach Feuer in Mehrfamilienhaus in Bonn

Brüser Berg · Eine in voller Ausdehnung brennende Wohnung in einem Mehrfamilienhaus hat am frühen Sonntagmorgen zahlreiche Rettungskräfte der Bonner Feuerwehr in Atem gehalten. Mehrere Personen mussten aus dem brennenden Gebäude gerettet werden.

Brand in Bonn-Brüser Berg: 13 Verletzte nach Feuer in Mehrfamilienhaus in Bonn
Foto: Petra Reuter

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Bonner Stadtteil Brüser Berg wurden am frühen Sonntagmorgen 13 Personen verletzt. Davon brachte der Rettungsdienst acht Personen in Bonner Krankenhäuser. Das Gebäude ist durch die Brandfolgen derzeit unbewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Um kurz vor fünf Uhr waren mehrere Notrufe bei der Leitstelle eingegangen, die ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus mit insgesamt 14 Wohneinheiten an der Borsigallee meldeten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Wohnung im Erdgeschoss in voller Ausdehnung. Wegen der „dramatischen und unübersichtlichen Situation“ alarmierte der Einsatzleiter laut Mitteilung der Feuerwehr weitere Einsatzkräfte zum Brandobjekt nach.

Bis zu drei Atemschutztrupps zeitgleich retteten die Anwohner über den verrauchten Treppenraum und setzten ein Löschrohr zur Brandbekämpfung im Innenangriff ein. Mit einem weiteren Löschrohr gingen die Einsatzkräfte gegen die aus der rückwärtigen Wohnung schlagenden Flammen vor. So verhinderte die Feuerwehr, dass sich das Feuer über die Fassade und die Balkone auf die darüber liegenden Geschosse ausbreiten konnte.

Die Besatzungen von fünf Rettungswagen und zwei Notärzte versorgten die Verletzten an der Einsatzstelle. Acht Personen brachte der Rettungsdienst mit leichten bis mittelschweren Verletzungen in Bonner Krankenhäuser. Die weiteren unverletzten Bewohner wurden unter anderem in einem bereitgestellten Linienbus der Bonner Stadtwerke mit Unterstützung von drei Einsatzkräften der Notfallseelsorge betreut.

Das Gebäude mit den 14 Wohnungen ist durch die Folgen des Brandes bis auf weiteres nicht nutzbar, sodass die Bewohner sich mit Unterstützung von Stadt Bonn und Polizei um eine andere Unterkunft kümmern mussten. Die Kriminalpolizei hat bereits während der Einsatzes die Ermittlung zur Brandursache begonnen.

Im Einsatz waren rund 55 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Löscheinheiten Duisdorf, Lengsdorf und Lannesdorf der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungs- und Notarztdienstes samt Organisatorischem Leiter Rettungsdienst und Leitendem Notarzt, der Notfallseelsorge und des Pressedienstes. Die Löscheinheiten Bonn-Mitte und Beuel der Freiwilligen Feuerwehr besetzten für die Dauer des Einsatzes die Feuerwache 1 und 2.

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