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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in Bonn-Duisdorf wird größer

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung : Ministerium in Bonn-Duisdorf soll größer werden

Der Ministeriumsstandort an der Rochusstraße in Duisdorf soll erweitert werden. Bis Mitte des nächsten Jahres soll hierzu eine Machbarkeitsstudie vorliegen.

Am 2. Dezember haben mehrere Stadtplanungsbüros ihre Ideen für den Ausbau des Behördenstandorts an der Rochusstraße vorgestellt. Wie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) nun recht zurückhaltend und wenig konkret mitteilte, zeigten alle Arbeiten gute Lösungen „einer strukturierten Liegenschaftsentwicklung und geschickten Nachverdichtung auf“. Das Verfahren betreut im Auftrag der Eigentümerin Bima das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Wie im Oktober berichtet, will die Bima den Bürostandort nachverdichten für mögliche Erweiterungen von dort untergebrachten Dienstsitzen der Bundesministerien für Gesundheit, Arbeit und Ernährung oder auch neue Behörden. Berücksichtigt werden sollten ökologische und städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten. Eine konkrete Machbarkeitsstudie soll Mitte des nächsten Jahres vorliegen. In die Zukunftspläne sind auch die Stadt Bonn und das Bundesinnenministerium involviert.

Die Liegenschaft umfasst eine Grundstücksfläche von 118 700 Quadratmetern. In den 1930er Jahren stand dort eine Kasernenanlage, seit den 1960er kam es zu Sanierungen und Erweiterungen, zuletzt entstand ein Neubau für das Gesundheitsministerium im Jahr 2007. Bima und BBR legten Wert auf eine wirtschaftliche und funktionale Planung für den Campus.