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Derletalfest in Duisdorf aufs nächstes Jahr verschoben

Festival in Duisdorf aufs nächste Jahr verschoben : Derletalfest für dieses Jahr abgesagt

Das Derletalfest in Duisdorf ist abgesagt. Geplante Bands und Künstler will der Organisator für das kommende Jahr erneut anfragen. Der Termin für das Duisdorfer Weinfest im September steht dagegen noch.

Das für den 5. Juni geplante Derletalfest fällt in diesem Jahr aus. Die Bezirksverwaltungsstelle Hardtberg erklärte offiziell, dass aufgrund der ungewissen Entwicklung der Corona-Pandemie und der Verantwortung der Organisatoren für Gesundheit und Sicherheit der Besucher sowie der vielen beteiligten Vereinsmitglieder das beliebte Festival wird ausfallen müssen. Im Jahr 2019 fanden Derletalfest und das Musikfestival „Rock im Tal“ erstmals gemeinsam statt. Diese Kooperation soll Fortbestand haben.

Zugleich geht aus einer Mitteilungsvorlage der Bezirksverwaltungsstelle hervor, dass das Fest im kommenden Jahr am 13. August stattfinden soll. Sowohl die Ortsfestausschüsse Duisdorf und Lengsdorf, der Ortsausschuss Brüser Berg und die angeschlossenen Vereine als auch die Organisatoren von „Rock im Tal“ hätten diesem Termin zugestimmt.

Die zuständige Bezirksverwaltungsstelle teilte mit, dass die Absage nicht mit finanziellen Verlusten verbunden sei. Verbindliche Buchungen habe es bisher nicht gegeben. Gleichwohl habe man mit den Bands und Künstlern, die bereits im vergangenen Jahr auftreten sollten, verabredet, dass sie diese verpasste Gelegenheit 2022 nachholen können. Namen der Künstler nennen die Organisatoren und die Stadt als Veranstalterin erst wenige Monate vor dem Festival.

Veranstalter: Über Treffen unter freiem Himmel sei nachzudenken

Veranstaltungen dieser Art bleiben ob dem unvorhersehbaren Verlauf der Pandemie schwer zu organisieren. Wie der Vorsitzende des Ortsfestausschusses Duisdorf, Bernd Schmidt, sagte, bestünde weiterhin die Hoffnung, das Duisdorfer Weinfest in den Tagen vom 17. bis zum 19. September auf die Beine stellen zu können. „Das wird aber möglicherweise nur in abgespeckter Form möglich sein“, erklärte Schmidt. Planerisch habe der Ortsfestausschuss die Entscheidung zu treffen, ob die Veranstaltung besser in einem Zelt auf dem Schickshof oder vielleicht eher in der Schmitthalle aufgehoben wäre. Auch über ein Treffen unter freiem Himmel sei nachzudenken. Schmidt: „Zum jetzigen Zeitpunkt neigen wir dazu, auf einen Umzug ganz zu verzichten.“ Ein solcher Marsch durch den Ort sei für die Verantwortlichen wesentlich schwieriger zu bewältigen als ein Fest an einem festen Ort. Sollte sich die Lage bis zum Herbst aber entspannt haben, ließe sich ein Umzug aber mit recht geringem Zeitvorlauf auf die Beine stellen.

Zeitlich näher liegen allerdings das Ostereierschießen oder das Ende Mai avisierte Schützenfest. Für den Ortsfestausschuss hofft Schmidt bald auf eine Entscheidung des Gesetzgebers, ob derlei gesellschaftliche Ereignisse möglich sein werden. „Die Organisation solcher Veranstaltung bleibt schwierig.“